Dieser scheinbare Widerspruch sagt viel über die strukturellen Veränderungen im Konsumverhalten und über die Herausforderungen aus. Bei Weitem kein reines Krefelder Problem. Mehr Frequenz bedeutet heute eben nicht automatisch mehr Kaufkraft. Online-Handel, Preisvergleich per Smartphone und eine insgesamt zurückhaltende Konsumstimmung sorgen dafür, dass selbst gut besuchte Lagen nicht mehr garantieren, dass auch die Kassen klingeln.
Ach, übrigens: Positiv zu vermelden war, dass rund 180.000 Passanten mehr gemessen wurden als 2024. Mehr Menschen in der Stadt sind ein guter Anfang. Entscheidend ist jetzt, sie auch zum Verweilen und Konsumieren zu motivieren. Erlebnisangebote, attraktive Aufenthaltsqualität, ein kluges Zusammenspiel aus Handel, Gastronomie, Kultur und Dienstleistungen sind dafür unerlässlich.