Mit welcher Dominanz, mit welchem Selbstvertrauen die Mannschaft durch das Viertel- und Halbfinale marschierte, wie vermeintlich leicht es war, immer dann, wenn es nötig war, noch einen Gang zuzulegen, all dies glich einer Demonstrationsvorstellung. „Keiner kann uns stoppen, KEV“, schallte es folglich von den Rängen des Tollhaus Yayla-Arena. In der Tat wirkt es so, als wären die Überflieger-Pinguine, die auch schon in der Hauptrunde eindrucksvoll ihre Stärke zeigten, nur schwerlich aufzuhalten. Ob es dem Endspiel-Gegner aus Kassel oder Bietigheim (die Entscheidung steht noch aus) gelingt, ist fraglich.
Ach, übrigens: Der Finaleinzug ist aber weit mehr als nur ein sportlicher Erfolg. Er ist ein kleines Versprechen: dass Geduld sich auszahlen kann, dass Rückschläge nicht das Ende bedeuten müssen und dass selbst ein Verein, der zwischenzeitlich den Anschluss verloren hatte, sich zurückkämpfen kann. Der beharrliche Weg, den Hauptgesellschafter Peer Schopp und seine Mitstreiter vor rund dreieinhalb Jahren eingeschlagen haben, trägt nun Früchte. Ob am Ende der ganz große Wurf gelingt? Das wird sich zeigen. Aber eines steht jetzt schon fest: Diese Pinguine haben sich eindrucksvoll zurückgemeldet!
Jetzt holt Euch den Titel. Ganz Krefeld drückt Euch die Daumen!