Die Unterstützung der Sponsoren und Stadtgesellschaft nach der errungenen Meisterschaft überraschte selbst die Klub-Bosse. Hauptgesellschafter Peer Schopp spricht von einem „atemberaubenden Support“. Der Sprung ins Oberhaus des deutschen Eishockeys kann dadurch in Angriff genommen werden. Lediglich die Lizenzprüfung der Liga steht noch aus. Dies sollte jedoch reine Formsache sein.
Nach Jahren voller Enttäuschungen, finanzieller Sorgen und Identitätskrisen wirkt der Verein heute strukturierter, ruhiger und professioneller als noch vor dem Absturz 2022. Der Abstieg, dies darf getrost festgehalten werden, war das Beste, was dem Verein passieren konnte. Die Pinguine konnten sich in aller Ruhe konsolidieren, neu aufstellen und ausrichten.
Ach, übrigens: Der Neustart wurde erst durch die Gesellschafter Peer Schopp, Tobias Polka und Matthias Voigt möglich. Dank ihnen liegen die Geschicke des KEV endlich wieder in den richtigen Händen. Dem Trio ist es zu verdanken, dass die Pinguine nun binnen weniger Jahre wie Phönix aus der Asche aufsteigen. Wer weiß, wie verantwortungsvoll die Entscheidungsträger handeln und planen, darf auch vor dem Abenteuer DEL keine Angst haben. Der Schreck vom Niederrhein ist zurück!