Ach, übrigens... Ein Triumph der Unbezwingbaren

Krefeld · Eines ist sicher: Dieses Team wird als die Unbezwingbaren in die Annalen des Krefelder Eishockeys eingehen. Die Krefeld Pinguine haben sich auf einzigartige Art und Weise zum Meister der DEL 2 gekrönt.

Von Jörg Zellen

Foto: Marsha Glauch

Der unangefochtene Hauptrundensieger setzte seinen Triumphzug auch in den Play-offs fort. Die eindrucksvolle Bilanz: 12:0 Siege! Dies gelang zuvor lediglich einmal in der Historie der Liga. Und es unterstreicht eindrucksvoll die Dominanz des KEV in dieser Saison. Es war eine Spielzeit mit unzähligen Glanzpunkten. Alle vier Derbys gegen den Erzrivalen aus Düsseldorf wurden gewonnen, 114 Punkte im Laufe der regulären Runde eingesammelt. Die Fans strömten in Scharen in die mehrfach ausverkaufte Arena - ein neuer Zuschauerrekord wurde aufgestellt. Hauptgesellschafter Peer Schopp und der von ihm angeworbene Cheftrainer Thomas Popiesch sind die Erfolgsarchitekten dieses glorreichen Erfolgs, der einen prominenten Platz im Geschichtsbuch des KEV finden wird. Aufstieg 1991, Deutsche Meisterschaft 2003 und nun der Titelgewinn in der DEL 2.

Erwähnen muss man auch Kapitän Alexander Weiß, der sein Team als echter Leader anführte. Ausgerechnet er, der nach dem Abstieg 2022 immer wieder betonte, dass er den „Schaden reparieren“ und „etwas gutmachen“ möchte, musste nun von außen zuschauen. Verletzungsbedingt. Weil er einmal mehr einen Schuss blockte und sich in den Dienst seiner Farben stellte. Herausragend, dass er in Kassel mit hinter der Bande stand. Eine Szene, die an Thomas Brandl im Jahr 2003 erinnerte.

„Traum in Schwarz und Gelb, das ist unsere Welt. Wir sind die Samt- und Seidenstadt...“ Und wir sind Meister!