Seit September 2025 laufen die umfangreichen Bauarbeiten an der K 11 in Kempen zwischen der B 509 und der Kreisgrenze zu Krefeld: Der Radweg wird teilweise erneuert, die Fahrbahndecke wird saniert, und es werden Absackungen beseitigt. Die Stadt Kempen verlegt außerdem Leitungen für den Neubau des Feuerwehr-Gerätehauses.
In der aktuellen Bauphase stehen noch die abschließenden Asphalt-, Bankett- und Markierungsarbeiten aus. Wie der Kreis Viersen bekanntgibt, werden diese Arbeiten voraussichtlich im Laufe der siebten Kalenderwoche fertiggestellt, und die Bauphase wird für den Verkehr freigegeben. Ab dem 9. Februar erfolgen die Arbeiten weiterhin unter Einbahnstraßenregelung. Der Kfz-Verkehr von Ost nach West bleibt weiter frei, der Kfz-Verkehr von West nach Ost fährt wie bisher die Umleitung über die K 23 nach Süden, über die L 362 nach Süden, über die K 22 nach Osten und über die K L 379 nach Norden. Bis zum Ende der aktuellen Bauphase 3A bleibt die jetzige Einbahnstraßenregelung in Unterweiden ebenfalls bestehen. Das Zwischenstück zwischen Bauphase 3A und 3C ist in beide Richtungen befahrbar.
Die Umleitungsstrecke für den Rad- und Fußgängerverkehr verläuft in der Bauphase 3C, wie bereits in der Bauphase 3A, ab der K 23 über die Unterweidener Straße nach Süden und über Unterweiden nach Osten und nach Norden bis zum Obsthof Panzer zur K 11. Zusätzlich verlängert sich in der Bauphase 3C ab hier die Umleitung über Unterweiden (nördlich der K 11) nach Norden und Osten zur L 379 und nach Süden zurück zur K 11.Die Arbeiten erfolgen für den Radverkehr bauabschnittsweise immer unter Vollsperrung und einer entsprechenden Umleitung.
Die Gesamtbaumaßnahme umfasst verschiedene Bauabschnitte, dauert rund 32 Wochen und endet somit voraussichtlich im Frühjahr 2026. Witterungsbedingte Verzögerungen sind nicht ausgeschlossen. Zum Abschluss erfolgt die Bauphase 3B voraussichtlich ab Mitte März 2026. Dann wird die komplette Einbahnstraßenregelung für den Kfz-Verkehr aufgehoben und es wird als Wanderbaustelle mit einer Lichtsignalanlage und Zweirichtungsverkehr gearbeitet. Witterungsbedingte Verzögerungen sind jedoch nicht ausgeschlossen.
Jeweils dienstags um 10 Uhr findet ein Vor-Ort-Termin statt, bei dem interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich über den aktuellen Bauablauf zu informieren. Die Bauunternehmung Frauenrath aus Heinsberg führt die Arbeiten aus. Die Gesamtkosten betragen etwa 2,1 Million Euro. Der Kreis Viersen erhält für die Arbeiten am Radweg Fördermittel des Landes in Höhe von 95 Prozent.