Naturschutz in Kempen Hilfe bei der Amphibienwanderung

Kempen · Wenn die Temperaturen am Ende des Winters wieder steigen und es gleichzeitig regnerisch oder neblig feucht ist, beginnt für die Amphibien die Wandersaison. Dann machen sich Frösche, Molche und Kröten auf den Weg zu ihren Laichgewässern und müssen dabei oft gefährliche Straßen überqueren.

Foto: Nabu/Jonathan Fieber

Bis ca. Mitte April stellt die Stadt Kempen in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe des NABU an bestimmten Standorten Schutzzäune auf.

Diese Zäune werden täglich kontrolliert, am besten am frühen Abend und am frühen Morgen. Befinden sich Amphibien in den Eimern, werden diese in Transporteimer umgefüllt und über die Straße getragen. Eine andere Art der Hilfe bei der Amphibienwanderung ist das Öffnen und Schließen von fest installierten Schranken ab der Abenddämmerung geschlossen und ab dem Morgengrauen. Bei Interesse oder Fragen zur Tätigkeit kann man sich beim Referat für Umwelt und Klimaschutz unter klima@kempen.de, dem NABU Kempen unter michael.coenen@nabu-­krefeld-viersen.de oder der Freiwilligenagentur Kempen unter ­freiwilligenagentur@kempen.de melden.