Auszeichnung für ehrenamtlichen Einsatz Godehardpreis 2026 geht an Sonja Zeletzki

Tönisvorst · Überrascht und gerührt hat Sonja Zeletzki den diesjährigen Godehardpreis entgegengenommen. Er wurde der 49-Jährigen Vorsterin im Rahmen des Neujahrsempfang der Tönisvorster Gemeinde St. Godehard im Paul-Schneider-Haus verliehen.

Foto: Boss

Wie immer war der Name der oder des Ausgezeichneten bis zum Schluss geheim geblieben. Geehrt wurde Sonja Zeletzki, die als Erzieherin in Kempen arbeitet, unter anderem für ihren Einsatz für die „Kirche Kunterbunt“: Diese innovative Gottesdienstform hatte sie 2021 in St. Godehard ins Leben gerufen. „Du hast sie aufgebaut, mitgestaltet und trägst sie bis heute – mit Ideen, mit Herz und mit einem Blick für das Ganze“, hieß es in der Laudatio, die wie stets von mehreren bekannten Vertreterinnen und Vertretern des Gemeindelebens gehalten wurde.

Sonja Zeletzki ist schon lange ehrenamtlich aktiv. In der Kolpingfamilie machte sie in jungen Jahren die ersten Schritte in der Gruppenleitung. Sie gestaltete Ferienfreizeiten mit und begleitete Angebote wie das Laienspiel „Salz & Pfeffer for Kids“. Sie habe dort begonnen, „wo Glauben ganz leise wächst: bei den Kleinsten und ihren Familien“, so die Würdigung. Neben der Organisation von Kleinkindergottesdiensten und Krippenspielen im Kindergarten leitete sie zwischen 2017 und 2024 auch die Erstkommunionvorbereitung. Auch Jugendliche liegen der Mutter eines 17-jährigen Sohnes am Herzen: Viele Jahre war sie in der Firmvorbereitung aktiv. Im Pfarrgemeinderat übernahm sie zwischen 2009 und 2013 Verantwortung.

Die Godehard-Figur, die alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten, wird nun auch im Hause Zeletzki einen Ehrenplatz erhalten. Das Besondere in diesem Jahr: Die Holzfigur wurde von einem Künstler in Tansania geschnitzt. Dafür war eigens eine ältere Figur als Vorlage nach Ostafrika „gereist“. Der Godehardpreis wird seit mehr als 20 Jahren verliehen.