Busfahrer lebensgefährlich verletzt, mehrere weitere Verletzte Tönisvorst: Linienbus prallt gegen einen Baum – mehrere Verletzte

Tönisvorst · Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Donnerstagnachmittag auf der Anrather Straße in Tönisvorst-Vorst gekommen. Ein Linienbus kam aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und prallte frontal gegen einen Baum.

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Die Anrather Straße verbindet den Willicher Stadtteil Anrath mit dem Tönisvorster Stadtteil Vorst. Die Einsatzkräfte aus Tönisvorst-Vorst wurden um 16:02 Uhr alarmiert. Der 44-jährige Fahrer war auf dieser Straße in Richtung Vorst unterwegs, als er aus noch ungeklärter Ursache auf gerader Strecke nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Baum prallte. Insgesamt saßen 13 Personen im Bus, darunter fünf Minderjährige.

Beim Eintreffen der Feuerwehr bot sich ein Bild mit zahlreichen Betroffenen und einem schwer beschädigten Linienbus. Insgesamt waren zwölf Personen betroffen. Der Busfahrer erlitt lebensgefährliche Verletzungen und war in seinem Fahrerplatz eingeklemmt. Er musste durch die Feuerwehr im Rahmen einer technischen Rettung mit schwerem Gerät aus dem Fahrzeug befreit werden. Anschließend wurde er zur weiteren Versorgung in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.

Ein Fahrgast wurde schwer verletzt, ein weiterer Fahrgast erlitt leichte Verletzungen. Neun weitere Insassen wurden als betroffen, aber unverletzt eingestuft, alle wurden durch den Rettungsdienst versorgt und betreut. An der Einsatzstelle waren rund 65 Einsatzkräfte der Feuerwehr Tönisvorst, des Rettungsdienstes aus den Städten Tönisvorst, Kempen, Willich und Krefeld sowie des Kreises Viersen sowie von der Polizei im Einsatz.

Kurz nach dem Unfallhergang erreichte ein Linienbus gleichen Typs an die Unfallstelle. Dessen Fahrer konnte den Einsatzkräften als technischer Ansprechpartner wichtige Hinweise zum Fahrzeug geben, was die technische Rettung unterstützte. Weitere Fahrzeuge waren laut Polizei und Feuerwehr an dem Unfall nicht beteiligt. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Die Anrather Straße war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten vollständig gesperrt.