OB Frank Meyer wird nicht müde zu betonen, dass die Stadt „Eissport in ihrer DNA“ hat. Eine moderne Infrastruktur, die den Anforderungen der Zukunft gerecht wird, ist dafür die Voraussetzung.
Die neuen Rheinlandhallen stehen deshalb nicht nur für Beton, Stahl und Technik. Sie stehen für Perspektiven. Für Kinder, die das Schlittschuhlaufen lernen wollen. Für Nachwuchsspieler, die von einer sportlichen Karriere träumen. Für Vereine, die verlässliche Trainings- und Wettkampfbedingungen benötigen. Und für alle Bürger, die Sport in einer zeitgemäßen Umgebung erleben möchten.
Das Projekt sendet eine wichtige Botschaft aus: Der Eissport hat in Krefeld weiterhin einen hohen Stellenwert. In Zeiten knapper Kassen und vielfältiger kommunaler Herausforderungen ist das keine Selbstverständlichkeit. Gerade deshalb verdient das Vorhaben Anerkennung.
Ach, übrigens: Das Richtfest markiert noch nicht das Ziel, sondern einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg dorthin. Die Vorfreude ist berechtigt. Denn wenn die neuen Rheinlandhallen ihre Türen öffnen, gewinnt nicht nur der Eissport. Gewinnen wird die ganze Stadt. Krefeld stärkt damit ein Stück seiner Identität – und schafft die Grundlage dafür, dass eine große sportliche Tradition auch in Zukunft fortgeschrieben werden kann.