Tulpensonntagszug 2026 in Tönisvorst Mit „Klappertüt!“ durch St. Tönis

Tönisvorst · Der fröhliche Karnevalsruf „Klappertüt!“ ist am 15. Februar in St. Tönis an allen Ecken zu hören: Der Tulpensonntagszug bahnt sich seinen Weg durch den Ort.

Fotos vom Tulpensonntagszug in St. Tönis 2026
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Tulpensonntagszug in St. Tönis 2026

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Foto: Alex Forstreuter

Von der Jahnsportanlage aus geht es über die Gelderner Straße – Nordring – Hülser Straße – Schulstraße – Jägerstraße – Nordring - Ludwig-Jahn-Straße – Rue de Sees – Krefelder Straße – Willicher Straße – Dammstraße - Viersener Straße – Corneliusstraße – Vorster Straße – Niedertorstraße – Hospitalstraße – Kolpingstraße – Gelderner Straße – Schulstraße – Ringstraße und Krefelder Straße zur Willicher Straße. Zugauflösung ist auf der Damm­straße. Eine Karte des Zugwegs ist unter www.toenisvorst-tkk.de/­zugweg.html zu finden. Ein Highlight ist wieder die Zugerwartungsparty an der Willicher Straße. Hier kann man sich schon vor Eintreffen des Zuges auf das bunte Treiben einstimmen, Musik hören und gemeinsam feiern. Die Party beginnt um 12.11 Uhr und bietet ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt.

Die Glasverbotszone gilt von 10 bis 20 Uhr und umfasst unter anderem Teile der Dammstraße, der Platanenallee, Kirchstraße, den Rathausplatz, Teile des Kirchplatzes, die Antonius-, Schul- und Ringstraße sowie die Willicher Straße. Am Beginn der Zone stehen Container bereit. Auch Attrappen, die echten Waffen ähnlich sehen, dürfen nicht mitgebracht werden. Weiträumig umfahren sollte man während der Straßensperrung von 13 bis 18.30 Uhr den St. Töniser Ortskern. Umleitungen sind ausgeschildert.

Schon von Weitem gut an dem Logo aus einem angebissenen Apfel mit Narrenkappe zu erkennen ist das Team der Mobilen Jugendarbeit. Das baut anlässlich des Karnevalszuges wieder eine feste Anlaufstelle auf dem REWE-Parkplatz an der Rückseite der Schule auf. Zweck: Dafür sorgen, dass Jugendliche nicht allein gelassen werden und in schwierigen Situationen eine verlässliche Unterstützung vor Ort haben – und sich stärken können: Mit Wasser, Snacks oder einer warmen Suppe. „Dieses Jahr mit der doppelten Menge, was dank einer Spende des Vereins Apfelblüte e.V. möglich ist, die das Angebot komplett finanziert“, teilt die Stadt Tönisvorst mit.

Zusätzlich zum Pavillon werden Teile des Teams immer wieder über den REWE-Parkplatz gehen. „Wir wollen ansprechbar sein und unkompliziert Hilfe leisten, damit alle eine schöne und sichere Feier erleben können“, erläutert der städtische Streetworker Konstantin Meier. Das Team besteht aus ihm, dem Schulsozialarbeiter Frederik Bovendeerd sowie mehreren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Alter von 18 bis 25 Jahren.

Während des Karnevalszugs könnten Jugendliche in Situationen geraten, in denen sie Unterstützung brauchen – sei es durch übermäßigen Alkoholkonsum, den Konsum anderer Substanzen, Konflikte, Mobbing, den Verlust von Wertsachen oder sogar Belästigungen. Viele unterschätzen die Wirkung von Alkohol, besonders in der ausgelassenen Stimmung des Karnevals. „In der Gruppendynamik fühlen sich vielleicht manche gedrängt, mehr zu trinken, als sie eigentlich möchten“, so Meier. „Unser Team greift hier ein, bietet Alternativen und hilft direkt vor Ort.“ Auch wer sein Handy oder Freunde in der Menge verloren hat, findet beim Team der Mobilen Jugendarbeit Unterstützung. „Eltern, Jugendliche und Interessierte können sich bei Fragen gerne an das Team wenden.“