Ach, übrigens... Was ist nur los mit den Pinguinen?

Krefelds Sportfans schütteln angesichts der stetig schwankenden Leistungen ihrer Pinguine die Köpfe. Wenn bei den Schwarz-Gelben etwas konstant ist, dann die Inkonstanz. Was ist nur los mit dem KEV? Die Euphorie der vergangenen Saison, als sie in den Play-offs die Massen begeisterten und nahezu immer vor ausverkauften Rängen kämpften, ist innerhalb weniger Monate völlig verflogen.

 Von Jörg Zellen

Von Jörg Zellen

Foto: Marsha Glauch

Auch die beiden Trainerwechsel sowie Nachverpflichtungen änderten nichts daran, dass dieses vom Papier her wesentlich höher einzuschätzende Team teils weit unter seinen Möglichkeiten performt. So wie zuletzt gegen die Kellerkinder aus Freiburg und Rosenheim. Selbst wenn am Freitag in Nauheim Punkte herausgesprungen sein sollten (dieser Kommentar wurde bei Redaktionsschluss erstellt), ändert dies nichts an der aktuellen Lage. Die treuen Pinguine-Fans können sich schlichtweg nicht erklären, woran es in dieser Spielzeit hapert. Fakt ist: Die restlichen Partien sind allesamt Endspiele. Der Abstand auf die Play-off-Plätze ist aufzuholen. Aber auch nur, wenn sich die Mannschaft endlich zerreißt und ihre Qualitäten dauerhaft aufblitzen lässt. Dass sie dazu in der Lage ist, hat sie bereits gezeigt. Wenn dies nicht gelingt, drohen im schlimmsten Fall die Play-downs. Wie sagte es Kapitän Alexander Weiß in dieser Woche: „Es ist 5 vor 12.“

Ach, übrigens: Ein Riesenlob gebührt den Anhängern, die nach wie vor so zahlreich in die Yayla Arena pilgern. Die 100 000er-Marke wurde bereits geknackt. Wahrlich fantastisch und erstligareif.