Die Geräte verfügen erstmals über eine Pre-Recording-Funktion. Sie verbessert die Dokumentation von Einsätzen und trägt dazu bei, die Sicherheit der Einsatzkräfte zu erhöhen.
Die Mitarbeitenden des Kommunalen Ordnungs- und Servicedienstes sind täglich im gesamten Stadtgebiet im Einsatz. Sie sorgen für Sicherheit, Ordnung und ein gutes Miteinander. Dabei kommt es immer wieder zu Situationen, die konfliktbeladen oder emotional sind. Die neuen Bodycams speichern fortlaufend kurze Videosequenzen in einem Zwischenspeicher. Eine dauerhafte Speicherung erfolgt dabei nicht. Erst wenn die Einsatzkraft die Bodycam aktiviert, werden zusätzlich die unmittelbar zuvor aufgezeichneten 30 Sekunden gespeichert. So lässt sich der Verlauf einer Situation besser nachvollziehen.
Die Bodycams werden ausschließlich im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen und unter Beachtung der datenschutzrechtlichen Vorgaben eingesetzt. Eine dauerhafte Überwachung findet nicht statt. Die Kameras kommen nur in Einsatzlagen zum Einsatz, in denen dies rechtlich zulässig und erforderlich ist.
Ordnungsdezernentin Silke Wehmhörner: „Unsere Mitarbeitenden erleben im Außendienst immer häufiger verbale Anfeindungen, Bedrohungen oder sogar tätliche Angriffe. Die neuen Bodycams leisten einen wichtigen Beitrag zum Schutz unserer Kolleginnen und Kollegen. Gleichzeitig schaffen sie Transparenz und können helfen, Sachverhalte objektiv aufzuklären. Die Pre-Recording-Funktion stellt sicher, dass auch die entscheidenden Momente unmittelbar vor der eigentlichen Aktivierung dokumentiert werden können.“
Erfahrungen anderer Kommunen und Sicherheitsbehörden zeigen, dass Bodycams bereits durch ihre sichtbare Präsenz häufig deeskalierend wirken. Ziel ihres Einsatzes ist deshalb nicht die Aufzeichnung möglichst vieler Situationen. Vielmehr sollen Eskalationen vermieden und alle Beteiligten bestmöglich geschützt werden.
Mit der Einführung der neuen Bodycams modernisiert das Ordnungsamt seine Einsatzmittel und stärkt zugleich die Sicherheit seiner Beschäftigten.