Pet Shop Boys mit Mega-Show im Sparkassenpark What a performance tonight

Mönchengladbach · Sie sind das erfolgreichste Duo der britischen Musikgeschichte (laut Guinnessbuch der Rekorde), bereits im fünften Jahr mit ihrer Greatest Hits-Tour „DREAMWORLD“ unterwegs, haben die großen Arenen in ganz Europa gefüllt – und jetzt den SparkassenPark in Mönchengladbach!

Von der Maskerade am Anfang über die Lichtshow bis zur High-Tech-Bühnenarchitektur – das DREAMWORLD-Konzert der Pet Shop Boys ist ein gigantisches Pop Musical Theater, eine ekstatische Reise durch 40 Jahre Musikgeschichte.

Foto: Andreas Baum

Ob Fan oder nicht – an den Pet Shop Boys ist seit „West End Girls“ in den Achtzigern keiner vorbeigekommen und ihre Bühnenshows sind Kunst – gigantisch, hypnotisch, das reinste Pop-Spektakel.

Als Neil Tennant und Chris Lowe am 10. Juli gegen 20.30 Uhr vor rund 10 000 jubelnden Zuschauern die Bühne im SparkassenPark betreten, tragen sie Masken, die Bühne wirkt reduziert, nur zwei Laternen sind zu sehen... Das Publikum hält trotzdem schon jetzt nichts mehr auf den Sitzen – wie auch, es erklingt „Suburbia“, der Song, mit dem das Synthiepopduo 1986 bewiesen hat, dass es kein One-Hit-Wonder ist, sondern gekommen, um zu bleiben, um Musikgeschichte zu schreiben.

Beim Song „Can you forgive her?” nimmt Sänger Neil Tennant, der an diesem Tag seinen 72. Geburtstag feiert, die Maske ab, als er „But that’s childish, so childish” singt – ein Kunststreich und Auftakt zu einer Kaskade von Songs, die jeder kennt, „Ohrwürmer“ im besten Sinne, darunter „Opportunities“, „Rent“, „Left to My Own Devices“, „Se a vida é“, „Domino Dancing“, „Love Comes Quickly“, „You Were Always on My Mind“, „What Have I Done to Deserve This?“ und „It‘s a Sin“, aber auch die Cover-Versionen „Where the Streets Have No Name“ (U2) und „Go West“ (Village People) – eine Hymne auf Freiheit, Toleranz und ein schwules Utopia, begleitet von passenden Videos auf der Leinwand.

Was für eine Performance! Die Bühneneffekte, die Schlag auf Schlag folgenden Superhits, Neil Tennants glasklare Stimme und sein Ruf „Monchengladbach, I like your energy“ – das Publikum bleibt zwei Stunden „vom Hocker gerissen“, singt mit, tanzt, wirft die Arme in die Luft. Auf der NEW-Bühne hört man zwischendurch schon vereinzelte „Happy-Birthday, Neil“-Rufe. Als nach zwei Zugaben – „West End Girls“ und „Being Boring“ – das Konzert beendet ist, ertönt schließlich ein gemeinsames „Happy Birthday“ aus dem Publikum.

Wollen hoffentlich bald alle haben: Die
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