Die Teilnehmer aus Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und den USA mussten ihr Können unter anderem bei Sanitätsaufgaben, Schießen, Fahrzeug- und Nationenerkennung, einer Schlauchbootfahrt, dem Überqueren eines Seilstegs sowie auf der Hindernisbahn unter Beweis stellen. Besonders die sommerlichen Temperaturen verlangten den Mannschaften zusätzlich einiges an körperlicher Leistungsfähigkeit ab. Entscheidend waren neben Ausdauer und Geschick vor allem Teamarbeit, gegenseitige Unterstützung und Kameradschaft.
Start und Ziel des Wettkampfs befanden sich im Zentrum für Kraftfahrwesen der Bundeswehr in Mönchengladbach-Rheindahlen. Zahlreiche Stationen wurden mit Unterstützung der Bundeswehr sowie weiterer Organisationen vorbereitet und betreut. Rund 200 Wettkämpferinnen und Wettkämpfer sowie Helferinnen und Helfer waren an der Veranstaltung beteiligt.
Den Gesamtsieg sicherte sich die Mannschaft des Ausbildungszentrums CIR aus Pöcking. Den zweiten Platz belegte die Danish Home Guard Company Rødovre aus Dänemark. Dritter wurde die Mannschaft „12zwo“, ein gemeinsames Team aus Angehörigen der Bundeswehr sowie von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Der Sieger erhielt den Ehrenteller des Bundesministers der Verteidigung, Boris Pistorius.
Neben dem sportlichen Wettkampf stand erneut die internationale Begegnung im Mittelpunkt. Seit mehr als vier Jahrzehnten bringt der Internationale Mönchengladbacher Militärwettkampf Soldatinnen und Soldaten verschiedener Nationen zusammen und fördert den kameradschaftlichen Austausch über Ländergrenzen hinweg. Mit der abschließenden Siegerehrung endete ein Wettkampftag, der einmal mehr zeigte, wie Sport, Teamgeist und internationale Zusammenarbeit miteinander verbunden werden können