Bereits seit 2019 ist die städtische Kindertagesstätte als FaireKITA zertifiziert. Die Auszeichnung bestätigt, dass die Themen Fairness, Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit dauerhaft im pädagogischen Alltag verankert sind. Regelmäßige Bildungsangebote, der Einsatz fair gehandelter Produkte sowie die aktive Mitarbeit des Fairen Teams sorgen dafür, dass die Kriterien der Zertifizierung kontinuierlich erfüllt und weiterentwickelt werden.
„Kinder erleben bei uns jeden Tag, dass auch kleine Entscheidungen – etwa beim Einkauf oder gemeinsamen Frühstück – einen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit weltweit leisten können. Dieses Bewusstsein früh zu fördern, ist ein wichtiger Bestandteil unserer Bildungsarbeit“ sagt die KiTa-Leitung Anika Detzner. Fair gehandelte Produkte wie Kakao, Bananen, Schokolade oder Tee gehören ebenso selbstverständlich zum Kita-Alltag wie die Beschäftigung mit dem Fairtrade-Siegel. In Projekten lernen die Kinder altersgerecht, was fairer Handel bedeutet, wie sie fair gehandelte Produkte erkennen und warum nachhaltiger Konsum wichtig ist. Auch die Eltern werden aktiv eingebunden beispielsweise beim gemeinsamen Backen, Kochen oder Zubereiten von Milchshakes aus fair gehandelten Zutaten. Ein dauerhaft im Eingangsbereich angebrachtes Fairtrade-Plakat macht das Engagement der Einrichtung für Familien sowie für Besucherinnen und Besucher sichtbar und lädt zum Gespräch über nachhaltiges Handeln ein. Auch neue Projekte sollen künftig umgesetzt werden: Geplant sind unter anderem Angebote rund um den Kakao, faire Fußbälle sowie eine Faire Woche mit Aktionen für Kinder und Eltern.