Strahlende Gesichter bei Jack und Monica Sandrock sowie bei Brigitte Jost von der Eva-Lorenz-Umweltstation in Neersen. Landwirt Helmut Oellers kam vollgepackt mit hochwertigen Werkzeugen als Spende für den neuen Bau- und Bastelworkshop, der für Kinder in den Räumen der alten ELU ab Mai angeboten wird. „Die können wir gut gebrauchen“, so Jack Sandrock. „Im neuen Workshop soll gehämmert, gehobelt gesägt werden“, ergänzt er. Genau dafür seien die hochwertigen Werkzeuge ideal. Geleitet wird der Workshop von Brigitte Jost. „Für die Holzarbeiten zum Beispiel für Nistkästen für Vögel, Fledermäuse oder Eichhörnchen brauchen wir gute Geräte - die haben wir jetzt dank der großzügigen Spende“, freut sich Brigitte Jost.
Der Neersener Landwirt Helmut Oellers konnte über die Firma Baupart im Stahlwerk Becker die Werkzeuge der Marke Makita holen. Der Gesamtwert der Spende: 1 500 Euo. „Das Geld stammt aus der Kasse der Ortsbauernschaft Neersen“, so Helmut Ollers. Die hatte in der Vergangenheit gut gewirtschaftet und konnte nun die Werkzeuge in Form einer Sachspende Anfang der Woche in der ELU an der Pappelallee in Neersen überreichen.
Doch damit war es nicht die einzige Spende. Auch Schreinermeister Wilhelm Reiner vom Verein „Gutes beginnt im Kleinen“ konnte sich über eine Spende von 1 500 Euro freuen, die ihm von Landwirt Michael Heintges von der Ortsbauernschaft Anrath überreicht wurde. „Wir wollten mit unserer Spende vor allem vor Ort im Stadtgebiet bleiben“, so der Anrather Landwirt. Auch hier hatte die Ortsbauernschaft gut gewirtschaftet „...so das wir das Geld einem guten Zweck zukommen lassen können“, erklärt Heintges weiter.
Beim Verein „Gutes beginnt im Kleinen“ ist das Geld gut angelegt. „Wir unterstützen mit den Geldern bedürftige Familien, vor allem aber Kinder und Jugendliche, Projekte für Kinder und Jugendliche und können vor allem sehr schnell und unbürokratisch mit finanziellen Mitteln unterstützen“, erklärt Wilhelm Reiners. Michael Heintges freute sich, dass mit der Spende Projekte und Aktionen vor Ort unterstützt werden.
Zur Vorgeschichte: Im letzten Jahr gab es die ersten Überlegungen, die Ortsbauernschaften zusammenzulegen. Gab es zuvor in jedem Willicher Ortsteil eine Ortsbauernschaft als kleinste Untergruppe unter dem Rheinischen Landschaftsverband, entschlossen sich zumindest die Ortsbauernschaften Neersen, Anrath und Schiefbahn gemeinsame Wege zu gehen. So gibt es nun im Stadtgebiet Willich eine Ortsbauernschaft Willich (68 Mitglieder) sowie den Verbund der Ortsbauernschaften Neersen (25 Mitglieder), Anrath (26 Mitglieder) und Schiefbahn (34 Mitglieder). „Mit dem Zusammenschluss haben wir auch die Kassen zusammengelegt, aus der wir nun die Spendengelder generieren konnten“, erklären die beiden Landwirte Oellers und Heintges.