Die Leprahilfe in Schiefbahn ist seit 1963 Teil dieser Anstrengung. Zwar unterstützt das Schiefbahner Hilfswerk mittlerweile auch andere Entwicklungsprojekte, aber ein Schwerpunkt ist nach wie vor der Kampf gegen die Lepra und die Hilfe für die Erkrankten.
Lepra ist mittlerweile heilbar, die Medikamente für die monatelange Therapie werden kostenfrei von der Weltgesundheitsorganisation WHO bereitgestellt. Aber Lepra ist immer noch eine Krankheit der Armut: In Regionen mit mangelhafter medizinischer Abdeckung, in Bürgerkriegsregionen oder in Ländern, in denen die Krankheit mit starker sozialer Ausgrenzung einhergeht, treten nach wie vor viele und schwere Verläufe auf.
So unterstützt die Leprahilfe die Lepraklinik von Dr. Tom Catena in Gidel, in den Nuba-Bergen im Süden des Sudan. In Bhubaneswar (Indien) kümmert sich der Chirurg Dr. Remy Rousselout mit Hilfe aus Schiefbahn bereits seit Jahrzehnten in seiner Klinik um Leprakranke. Mit Verbandsmaterial, Bettwäsche und Babymilch im Wert von 3 990,82 Euro unterstützt die Schiefbahner Leprahilfe die Arbeit der Schwestern des Ordens Notre Dame des Apôtres im Togo. Im medizinischen Zentrum in Koloware/Togo versorgen die Schwestern jährlich über 7 000 Patienten aus der gesamten Region.
Wer die Leprahilfe beim Kampf gegen die Lepra unterstützen möchte, kann dies mit einer Überweisung an die Aktion Mission und Leprahilfe Schiefbahn IBAN DE40 3205 0000 0042 1109 08 bei der Sparkasse Krefeld tun.