Eichenprozessionsspinner und Gespinstermotte Ungefährliche „Horrormotte“

Stadt Willich · Wer hinschaut kann sie momentan oft sehen - die Nester von Eichenprozessionsspinnern oder von der Gespinstermotte. Sie können einem einen Schauer einjagen, doch es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen Gespinstermotte und Eichenprozessionsspinner.

 Beachtliches „Bauwerk“ der Gespinnstermotte - gesehen bei Anrath. Fotos: Stadt Willich

Beachtliches „Bauwerk“ der Gespinnstermotte - gesehen bei Anrath. Fotos: Stadt Willich

Foto: Stadt Willich

Einmal mehr kommt es derzeit zu vielen Anrufen besorgter Bürgerinnen und Bürger, zu Meldungen über den Mängelmelder oder zu Emails: Die Angst vor dem wirklich nicht ungefährlichen Eichenprozessionsspinner geht um. Dessen Raupen können ein Gesundheitsrisiko sein – sehr oft werden sie aber mit der wirklich harmlosen „Gespinstmotte“ verwechselt, die derzeit tatsächlich schwer aktiv ist.

Wer die richtigen Merkmale kennt, kann die „Spinner“ allerdings gut unterscheiden, darum hier ein paar Bilder und Infos:

• Eichenprozessionsspinner ist Gesundheitsgefährdend, es ist eine kleine graue Raupen mit hochstehenden Haaren. Sie siedeln sich nur an Eichen an, Sammeln sich unter großen Astgabelungen im Schatten und wandern am Morgen in Reihe herunter um zu fressen.

• Gespinstmotten siedeln sich an verschiedenen Sträuchern an. Auffallend ist, dass sie haarlose sind. Es sind helle Raupen mit kleinen gereihten, schwarzen Punkten und sie stellen keine Gefahr für Mensch und Tier dar. Die befallene Pflanze übersteht die Besiedelung meist unbeschadet und treibt neu aus. Die Nester der Gespinstermotte überziehen den Strauch mit einen silbrigen Gespinst („Horrorfilm-Flair“)

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