Während die Herren im Rückspiel der Playdowns gegen die SpVg Laatzen 1894 den Einzug in das Spiel um Platz 5 verpassten, mussten sich die Damen im ersten Spiel der Best-of-3-Serie um Platz 5 dem Eimsbütteler TV geschlagen geben.
Herren: 9:12-Niederlage gegen Laatzen
Nach dem 17:17-Unentschieden im Hinspiel wollten die USV-Herren im heimischen Aquadome den Einzug in das Spiel um Platz 5 perfekt machen. Doch gegen die SpVg Laatzen 1894 unterlag die Mannschaft am Ende mit 9:12.
Die Partie begann zunächst ausgeglichen. Beide Teams begegneten sich auf Augenhöhe, sodass nach dem ersten Viertel ein 3:3 auf der Anzeigetafel stand. Vor allem Maximilian Rompf und Márton Magyar sorgten offensiv immer wieder für wichtige Treffer auf Uerdinger Seite.
Im zweiten Viertel schlichen sich jedoch zunehmend Fehler ins Spiel des USV ein. Laatzen nutzte diese konsequent aus und setzte sich bis zur Halbzeit auf 7:5 ab. Auch nach dem Seitenwechsel gelang es den Gastgebern nicht mehr, dauerhaft Kontrolle über das Spiel zu gewinnen.
Besonders im dritten Viertel verpasste es Uerdingen, den Anschluss zu halten. Die Gäste bauten ihre Führung zwischenzeitlich auf fünf Tore aus und verteidigten den Vorsprung im Schlussabschnitt routiniert. Zwar kämpfte sich der USV mehrfach zurück und verkürzte noch einmal, doch am Ende reichte es nicht mehr, das Spiel zu drehen.
Bester Torschütze der Uerdinger war Maximilian Rompf mit fünf Treffern, Márton Magyar erzielte drei weitere Tore.
Für die Uerdinger Herren geht es nun in den abschließenden Spielen um Platz 7 – und damit auch um den Verbleib in der 2. Wasserball-Bundesliga. Nur mit einem Erfolg besteht die Möglichkeit, sich über eine anschließende Relegation den Klassenerhalt zu sichern. Gegner wird der SV Würzburg 05 sein, der genaue Spieltermin steht aktuell noch nicht fest.
Damen: Auftaktniederlage gegen Eimsbüttel
Auch die USV-Damen mussten sich am Wochenende geschlagen geben. Im ersten Spiel der Best-of-3-Serie um Platz 5 unterlag die Mannschaft dem Eimsbütteler TV mit 9:13.
Die Gäste aus Hamburg erwischten den besseren Start und gingen früh mit 0:3 in Führung. Der USV zeigte jedoch Moral und kämpfte sich durch Treffer von Franziska Lipinski und Marie Saternus zurück in die Partie. Nach dem ersten Viertel lag Uerdingen dennoch mit 2:6 hinten.
Im zweiten Abschnitt hielten die Gastgeberinnen das Spiel offen und verkürzten zwischenzeitlich auf 4:7. Besonders Marie Saternus übernahm offensiv Verantwortung und setzte wichtige Akzente.
Im dritten Viertel gelang es Eimsbüttel jedoch, sich weiter abzusetzen. Mehrere erfolgreiche Angriffe der Gäste sorgten für einen deutlicheren Rückstand, den der USV im letzten Viertel trotz großem Einsatz nicht mehr aufholen konnte.
Dennoch zeigte die Mannschaft bis zum Schluss Kampfgeist und konnte das Ergebnis durch weitere Treffer von Sarah Gromann und Franziska Lipinski noch etwas freundlicher gestalten. Am Ende stand eine 9:13-Niederlage.
Damit liegt der Eimsbütteler TV in der Serie mit 1:0 vorne. Bereits am kommenden Samstag, den 23.05., steht um 12:00 Uhr in Hamburg das zweite Spiel der Serie an.
Mit einem Sieg würden die USV-Damen ein entscheidendes drittes Spiel erzwingen, das ebenfalls in Hamburg am Sonntag, den 24.05., um 12:00 Uhr stattfinden würde.