Angefeuert von über 1000 mitgereisten KEV-Fans gingen die Krefeld Pinguine in ein Spiel 4, das es in sich haben sollte. Beide Mannschaften kamen gut in die Partie und erspielten sich Chancen, es waren aber die Huskies, die den ersten Treffer des Abends erzielen sollten. In Überzahl ging Kassel durch Yannik Valenti, nach Vorlagen von Wilde und Benson, in Führung (17.).
Kurz nach der Pause bauten die Schlittenhunde ihre Führung weiter aus. Tristan Keck vollendete einen Konter nach starkem Zuspiel von Benson zum 2:0 (24.). Den Pinguinen wollte lange Zeit lang offensiv nichts gelingen – bis sie innerhalb von 44 Sekunden doppelt zuschlugen. Erst brachte Philip Gogulla sein Team nach Zuspiel von Vandane in Schlagdistanz (37.), dann sorgte er nach Vorlage von Matsumoto kurzerhand für den Ausgleich (38.).
Die beiden Tore zeigten Wirkung, denn nach der zweiten Drittelpause war der KEV die tonangebende Mannschaft. Zack Dybowski spielte einen Krefelder Konter zu Ende und brachte die Seidenstädter in der 47. Minute mit aus ihrer Sicht 3:2 in Führung. Die Huskies wehrten sich zwar tapfer, zu großartigen Chancen kamen sie allerdings nicht mehr. Stattdessen waren es die Pinguine, die durch Marcel Müller für die Vorentscheidung sorgten (53.). Todd Woodcroft zog anschließend alle Register und nahm seinen Goalie vom Eis. Statt des erhofften Anschlusstreffers fiel aber das 5:2 durch den Dreierpacker Gogulla.
Der KEV gewinnt damit auch sein zwölftes Playoff-Spiel und macht die perfekten Playoffs sowie die DEL2-Meisterschaft klar.
Zahlen zum Spiel
Kassel Huskies – Krefeld Pinguine 2:5 (1:0, 1:2, 0:3)
Tore: 1:0 (16:51) Valenti (Wilde, Benson), 2:0 (23:13) Keck (Benson, Bender), 2:1 (36:20) Gogulla (Vandane, Cerny), 2:2 (37:04) Gogulla (Matsumoto), 2:3 (46:30) Dybowski (Müller), 2:4 (53:00) Müller (Zengerle, Payerl), 2:5 Gogulla (Newton)
Torschüsse: 20– 29
Strafen: Kassel 2 – Krefeld 6
Zuschauer: 5700