Spiel 2 der Finalserie Pinguine gewinnen 4:1

Kassel - Krefeld · Die Pinguine sichern sich den nächsten Sieg. Bei den Kassel Huskies dreht die Mannschaft von Thomas Popiesch nach Rückstand die Partie und siegt mit 4:1.

Finale 2 EC Kassel Huskies - Krefeld Pinguine
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EC Kassel Huskies - Krefeld Pinguine

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Foto: samla.de

Mit dem Overtime-Sieg aus Spiel 1 im Rücken machten sich nicht nur die Mannschaft der Pinguine, sondern auch über 700 Fans und einige Vereinslegenden des KEV auf den Weg in die Fuldastadt.

Trotz lautstarkem Support schon lange vor Spielbeginn und einer eindrucksvollen Choreo der Pinguine-Anhänger, waren es die Gastgeber, die besser ins Spiel fanden.

Jake Weidner bekam die Scheibe vor dem Tor und verwandelte seinen eigenen Rebound zur Führung (5.).

Auch in den folgenden Minuten waren die Huskies die bessere Mannschaft, konnten ihre Vielzahl an Chancen aber nicht nutzen.

Dann schlugen die Pinguine zu. Max Newton fälschte einen Schuss von Buschmann unhaltbar ab und erzielte mit seinem sechsten Treffer in Folge den Ausgleich (15.). In der Folge waren die Pinguine überlegen, Philipp Maurer konnte den Chancenhagel der Seidenstädter jedoch abwehren.

Im zweiten Drittel gewannen die Pinguine die Oberhand. Mit 19:4 Schüssen im Mittelabschnitt gaben die Gäste den Ton an – und erzielten zwei Treffer. Erst nutzte Payerl einen Rebound von Buschmann, um die Pinguine in Führung zu bringen (28.), dann fälschte Zengerle einen Distanzschuss von Vandane ins Tor von Maurer ab (31.).

Im Schlussdrittel gelang den Pinguinen offensiv weniger, dafür brachte Felix Bick im Kasten des Hauptrundenmeisters die Osthessen um den Verstand. Einen Schuss nach dem anderen konnte der Finalist für die Torhüter-des-Jahres-Auszeichnung parieren.

Bereits mit 2:44 Minuten auf der Uhr nahm Huskies-Coach Todd Woodcroft sein Timeout und schickte einen sechsten Feldspieler aufs Eis.

Zwingende Chancen konnten sich die Schlittenhunde aber auch so nicht erspielen. Nachdem Newton und Suess gleich mehrere Möglichkeiten vor dem leeren Netz nicht nutzen konnten, war es am Ende Mathew Santos, der die Scheibe ins verwaiste Tor schoss und für den 4:1-Endstand aus Sicht der Pinguine sorgte (60.).

Mit zwei Siegen aus zwei Spielen reist der KEV zurück in die Heimat, wo es bereits am Dienstag zum dritten Aufeinandertreffen der Serie kommen wird.

Zahlen zum Spiel:

Kassel Huskies – Krefeld Pinguine 1:4 (1:1, 0:2, 0:1)

Tore:

1:0 (04:27) Weidner, 1:1 (15:03) Newton (Buschmann, Santos), 1:2 (27:53) Payerl (Buschmann), 1:3 (30:42) Zengerle (Vandane, Hops), 1:4 (59:25) Santos (Köhler, Gogulla)

Torschüsse: 35– 42

Strafen: Kassel 8 – Krefeld 6

Zuschauer: 5700

Stimme zum Spiel:

Thomas Popiesch:

Wir haben nichts anderes erwartet, Kassel kam sehr gut raus. Ende des ersten Drittels haben wir es dann geschafft, das Momentum auf unsere Seite zu ziehen, im zweiten Drittel haben wir es dann gut genutzt.

Im dritten Drittel haben wir sehr clever gespielt. Das war heute eine sehr schwierige und anspruchsvolle Aufgabe, aber ich glaube, dass wir die heute gut gelöst haben