Besuch beim Deutschland-Achter Wüst wirbt für Olympia in Duisburg

Duisburg (tw) · Ministerpräsident Hendrik Wüst hat am Dienstag den Deutschland-Achter am Bundesstützpunkt für Kanusport in Duisburg besucht. Es gibt Austausch und viel Lob für den deutschlandweit einmaligen Sportpark, und es wird noch einmal kräftig geworben für die Olympia-Rhein-Ruhr-Bewerbung - ohne Duisburg geht es nicht!

Julius Christ und Jonas Wiesen (v. l.) gaben Ministerpräsident Hendrik Wüst in Duisburg viele Informationen in Sachen Deutschland-Achter mit. Auch für Sebastian Schulte ist Duisburg ein besonderer Ort.

Foto: Land NRW/ Jutta Prechtel/Jutta Prechtel

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat am Dienstag den Bundesstützpunkt für Kanusport in Duisburg besucht. Vor Ort hat er sich mit den Kanuten, den Ruderern des Deutschland-Achters sowie dem Nachwuchskader ausgetauscht und gemeinsam die Trainingsanlagen und Bootshalle besichtigt. Außerdem gab er den Startschuss für ein Freundschaftsrennen zwischen Profi- und Nachwuchsteams. Neben Pressevertretern aus der gesamten Republik nahm auch der ehemalige Olympia-Teilnehmer im Rudern und CEO der Deutz AG sowie Unterstützer der Rhein-Ruhr-Bewerbung Sebastian Schulte teil. Er wurde mit dem Deutschland-Achter 2006 Weltmeister und - möglicherweise noch wichtiger - gewann als Student in Cambridge auch einmal das legendäre „Boat Race“ gegen Oxford. Wie Hendrik wüst betonte auch Schulte die herausragende Stellung Duisburgs für den Kanusport.

Auf Duisburg kommt es an bei der Rhein-Ruhr-Bewerbung für Olympia. Während sich für Nebenschauplätze wie Herten oder Monheim sicher Ersatz fände, ist die Sportmetropole im Schnittpunkt von Niederrhein und Ruhrgebiet unverzichtbar. Neben den Sportarten Kanu und Rudern auf der Regattabahn sind in Duisburg auch die Wettbewerbe im Sportklettern in der Schauinsland-Reisen-Arena vorgesehen. Für eine Annahme der Duisburger Olympiabewerbung sind bis zum 19. April eine Wahlbeteiligung von mindestens zehn Prozent und eine Mehrheit bei den Ja-Stimmen notwendig.