Das Projekt ist derzeit einzigartig in Europa. „Damit investieren gezielt in die Infrastruktur für Spitzensport“ betonte Wüst in seiner Rede – passend zur möglichen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr für Olympische und Paralympische Spiele.
Neben dem NRW-Ministerpräsidenten tätigten Vertreter der Stadt, der Entwicklungsgesellschaft der Stadt Mönchengladbach (EWMG) als Bauherrin, des Deutschen Hockey Bundes (DHB) als Betreiber sowie der verantwortlichen Architekturbüros Otten Architekten und PA+ Architekten/one.vision Group den symbolischen ersten Spatenstich auf dem Grundstück der künftigen Kaltlufthalle. Für die EWMG zeigte sich der Vorsitzende Dr. Ulrich Schückhaus sehr erfreut, dass es nach acht Jahren intensiver Bauzeit nun endlich losgehe. „Alle Beteiligten haben durchgehalten. Mit dem Ausbau zum Nationalen Hockey-Trainingszentrum heben wir den Standort auf ein neues Level, das nationale und internationale Strahlkraft hat.“ Eine Win-Win-Situation für Stadt und DHB. Gäste des NHTZ würden Umsatz in die Stadt bringen, gleichzeitig könne der DHB den Sportlern ganzjährig optimale Trainingsbedingungen zur Verfügung stellen. „In Mönchengladbach werden heute die Weichen für künftige Olympiasiege gestellt“, betonte Schückhaus.
Das Nationale Hockey-Trainingszentrum
Mit der Förderung von Bund und Land entsteht auf gut 3 000 Quadratmetern eine Sportschule mit 48 Zimmern, Schulungsräumen, Platz für Fitness- und Krafttraining und Physiotherapie. Auf knapp 11 000 Quadratmetern wird die sogenannte Kaltlufthalle mit einem ganzjährig bespielbaren Platz nach Maßgabe der gültigen Richtlinien und Forderungen des Welthockeyverbandes errichtet – mit Rasenheizung, modernem Bewässerungssystem und einem Kunstrasen nach olympischem Standard Ziel ist es, in Mönchengladbach ein Zuhause für deutsche Nationalmannschaften und den Hockey-Nachwuchs aufzubauen.
Das neue Trainingszentrum ist Motor für den Strukturwandel im Rheinischen Revier. Es stärkt den HockeyPark als IMage- und Wirtschaftsfaktor für die Stadt und die Vorteile, die sich für den deutschen Leistungssport Feldhockey im internationalen Wettbewerb daraus ergeben. „Wir sprechen hier nicht von einem xy-Gebäude, mit dem Hockey-Trainingszentrum setzen wir internationale Maßstäbe für die Aus- und Fortbildung von Nachwuchstalenten bzw. Profisportlern“, so Oberbürgermeister Felix Heinrichs in seiner Begrüßungsrede.
DHB-Präsident Henning Fastrich betonte die strategische Bedeutung des Projekts für den Verband: „Das Nationale Hockey-Trainingszentrum ist ein Leuchtturmprojekt für den Deutschen Hockey-Bund. Es schafft langfristige, verlässliche Bedingungen für unsere Nationalmannschaften und ist zugleich ein wichtiges Bekenntnis zum Hockeystandort Deutschland.“