Die Pinguine begannen die Partie hellwach und sorgten für das erste Ausrufezeichen des Abends. Max Newton fälschte einen Distanzschuss von Zack Dybowski zur ersten Pinguine-Führung der Serie ins Tor der Huskies ab (5.). Gegen Ende des ersten Abschnitts folgte dann der erste Powerplay-Treffer der Pinguine. Sieben Sekunden nach dem Bully klingelte es erneut im Tor von Philipp Maurer. Nach Zuspiel von Suess und Santos schnürte Max Newton seinen Doppelpack (18.).
Im zweiten Drittel setzten dann die Huskies ihre erste Duftmarke. Hunter Garlent brachte die Schlittenhunde früh zurück in die Partie (24.). Die Pinguine ließen sich aber nicht beirren. Davis Vandane sorgte knapp 10 Minuten später mit einem Fernschuss durch die Schoner Maurers für das 3:1. (34.). Auch an diesem Tor war der überragende Max Newton, diesmal als Vorlagengeber, beteiligt.
Im Schlussdrittel erwischte Kassel ebenfalls einen guten Start. Keine zwei Minuten waren gespielt, als Hunter Garlent die Gäste mit seinem zweiten Treffer des Abends wieder auf ein Tor heranbrachte (42.). Kurz darauf folgte der nächste Tiefschlag für die Mannschaft von Thomas Popiesch. Mathew Santos musste eine 5 + Spieldauerstrafe wegen eines Kniechecks hinnehmen. Doch statt des Ausgleichs fiel das nächste Pinguine-Tor. Max Newton holte sich im eigenen Drittel die Scheibe und hatte das Auge für den mitgelaufenen Mick Köhler. Der Verteidiger versenkte das Spielgerät per sattem Schuss im Tor – und machte den zweiten Krefelder Shorthander der Serie perfekt (47.). Die Stimmung in der Yayla Arena war danach ausgelassen, aber Hunter Garlent erinnerte mit seinem Hattrick kurz vor Schluss daran, dass die Partie noch nicht gewonnen war (54.). Todd Woodcroft nahm daraufhin Maurer vom Eis und schcikte seine Mannschaft nach vorne – ohne Erfolg. Suess fing den Puck ab und legte auf Jon Matsumoto quer, der drei Sekunden vor Schluss mit einem Treffer ins verwaiste Huskies-Tor für den 5:3-Endstand sorgte (60.).
Weiter geht die Serie am Freitag in Kassel, wo sich die Pinguine bereits zum DEL2-Meister krönen könnten.
Zahlen zum Spiel
Krefeld Pinguine – EC Kassel Huskies 5:3 (2:0, 1:1, 2:2)
Tore:
1:0 (04:01) Newton (Dybowski, Gogulla), 2:0 (17:32) Newton (Santos, Suess), 2:1 (23:43) Garlent (Mieszkowski, Benson), 3:1 (33:03) Vandane (Newton, Buschmann), 3:2 (41:58) Garlent (Keck, Detsch), 4:2 (46:35) Köhler (Newton), 4:3 (53:45) Garlent (Mieszkowski, Münzenberger), 5:3 (56:57) Matsumoto (Suess)
Torschüsse: 21 – 28
Strafen: Krefeld 27 – Kassel 2
Zuschauer: 8029 (ausverkauft)
Cheftrainer Thomas Popiesch sagte abschließend: „Special Teams waren heute ein entscheidender Faktor. Es war ein hartes Match, das Momentum hat immer wieder gewechselt. Entscheidend war, wie das Team mit der Energie die letzten fünf Minuten im Schlussdrittel gespielt hat. Das war, glaube ich, der entscheidende Punkt heute. Das war eine schwierige Aufgabe heute, aber wir haben sie meistern können.“