Krefeld Pinguine vs. Blue Devils Weiden KEV siegt mit 7:4

Krefeld · Die Krefeld Pinguine gewinnen ein hartumkämpftes und äußerst physisches Heimspiel gegen die Blue Devils Weiden mit 7:4.

Krefeld Pinguine besiegen die Blue Devils Weiden mit 7:4
84 Bilder

KEV siegt mit 7:4

84 Bilder
Foto: samla.de

Die Gäste aus Weiden starteten besser in die Partie und konnten durch Noah Samanski in Führung gehen (7.).

Die Antwort der Gastgeber ließ aber nicht lange auf sich warten. Nicht einmal 90 Sekunden später störte David Cerny das Aufbauspiel der Blue Devils, klaute die Scheibe und versenkte sie im Weidener Tor.

Daraufhin fanden die Pinguine besser ins Spiel und konnten in doppelter Überzahl in Führung gehen. Newton brachte die Scheibe aufs Tor, Santos fälschte ab und Gogulla schob ein (15.).

Doch die ersten 20 Minuten endeten nicht ohne Aufreger für Krefeld. Zack Dybowski wurde hart gecheckt und ließ sich zu einem Revanchefoul hinreißen, für das der Verteidiger eine Matchstrafe erhielt.

Die Partie blieb auch im zweiten Drittel hart, die Offiziellen hatten alle Hände voll zu tun. Zwischenzeitlich musste Krefeld eine doppelte Unterzahl überstehen, meisterte diese Aufgabe aber und baute kurz darauf die Führung aus.

Max Newton legte quer auf Mathew Santos, der den Puck mit Wucht im Tor der blauen Teufel versenkte (29.).

In einem wilden Schlussdrittel erwischte Weiden den besseren Start. Topscorer Alex-Olivier Voyer konnte Danny aus den Birken überwinden und auf 3:2 verkürzen (42).

Doch der Krefelder Gegenschlag folgte schnell. Davis Vandanes Distanzschuss lenkte Marcel Müller mit seinem Schläger zum 4:2 ins Netz der Gäste (44.). Wenig später zappelte die Scheibe im Netz der Pinguine. Die Entscheidung auf dem Eis lautete zuerst kein Tor, wurde aber anschließend revidiert. Den Treffer für die Blauen Teufel erzielte Tyler Ward (47).

Nur kurz darauf gelang Weiden sogar der Ausgleich. In Überzahl landet ein Abschluss von Calvin Pokorny im Tor der Pinguine, Danny aus den Birken hatte schlechte Sicht auf die Scheibe und konnte den Treffer nicht verhindern (50.).

In den letzten 10 Minuten drehte der KEV dann nochmal auf. Daniel Bruch (Matsumoto, Müller) brachte die Pinguine erneut in Führung (54.), kurz darauf fälschte Santos einen Schuss von Vandane unhaltbar ab (56.). In der Folge warf die Mannschaft von Jürgen Rumrichs alles nach vorne – vergebens. Nach Scheibengewinn traf Kapitän Alexander Weiß ins leere Gästetor und setzte damit den 7:4-Schlusspunkt.

Die Pinguine starten damit positiv in den Februar und erwarten nach acht Heimsiegen in Folge am Freitag die Ravensburger Towerstars.

Zahlen zum Spiel:

Krefeld Pinguine – Blue Devils Weiden (2:1, 1:0, 4:3)

Tore:

0:1 (06:37) Samanski (Edfelder, Schiemenz), 1:1 (08:05) Cerny, 2:1 (14:40) Gogulla (Santos, Müller), 3:1 (28:22) Santos (Newton, Gogulla), 3:2 (41:59) Voyer (Gläser, Ward), 4:2 (43:16) Müller (Vandane, Bruch), 4:3 (46:17) Ward (Pokorny, Gläser), 4:4 (49:33) Pokorny (Voyer), 5:4 (53:55) Bruch (Matsumoto, Müller), 6:4 (55:49) Santos (Newton, Vandane), 7:4 (57:59) Weiß

Torschüsse: 39 – 27

Strafen: Krefeld 39 – Weiden 16

Zuschauer: 6360

Stimme zum Spiel:

Steffen Ziesche:

Ich glaube, wir wussten, was uns gegen Weiden erwarten wird. Sie sind eine Mannschaft, die sehr gut strukturiert ist und die wenig zulässt. Die Spiele zwischen Krefeld und Weiden sind immer eng, egal ob letzte oder diese Saison. Jürgen hat es treffend auf den Punkt gebracht. Die Special Teams waren heute letztendlich ausschlaggebend. Wir haben im entscheidenden Moment die Tore geschossen und sie im PK verhindert. Daher sind wir froh über die drei Punkte, die wir in Krefeld behalten konnten.