Nachdem Mathew Santos vor der Partie als der von den Fans gewählte „King of the Season“ geehrt worden war, sahen die Fans in der Yayla Arena ein insgesamt chancenarmes Anfangsdrittel, dessen einziger Höhepunkt der Führungstreffer der Gäste war. Brett Kemp bekam die Scheibe von Jack Dugan im Angriffsdrittel zugespielt und erzielte per Distanzschuss den Treffer für die Bietigheimer (5.). Danny aus den Birken war die Sicht versperrt, weshalb der Krefelder Schlussmann das Gegentor nicht verhindern konnte.
Im zweiten Drittel häuften sich die Chancen der Pinguine, auch ein Tor ließ nicht lange auf sich warten. Mathew Santos vollendete nach Vorlagen von Geburtstagskind Carl Konze und Oli Mebus zum Krefelder Ausgleich, die Entscheidung „gutes Tor“ blieb nach Überprüfung durch den Videobeweis bestehen. Doch auch die Steelers konnten nochmal zurückschlagen. In Überzahl brachte Cole Fonstad die Baden-Württemberger per One-Timer erneut in Front (38.).
Das Schlussdrittel gestaltete sich aus Sicht der Pinguine schwierig. Zwar war die Mannschaft von Thomas Popiesch in den ersten zehn Minuten gleich zweimal in Überzahl, konnte die Scheibe aber nicht im Tor von Florian Mnich unterbringen. 2:44 Minuten vor Ende nahmen die Pinguine dann ihre Auszeit und Goalie Danny aus den Birken vom Eis, ein Treffer wollte aber auch in den Schlussminuten nicht mehr fallen.
Die Pinguine beenden damit die Hauptrunde mit 39 Siegen und 114 Punkten und wurden nach der Partie von DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch auf dem Eis geehrt. Weiter geht es für Krefeld dann am 18. März, der Gegner der Pinguine wird in der kommenden Woche ermittelt.
Zahlen zum Spiel
Krefeld Pinguine – Bietigheim Steelers 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)
Tore:
0:1 (04:43) Kemp (Dugan, Eckl), 1:1 (24:58) Santos (Konze, Mebus), 1:2 (37:22) Fonstad (Uplegger, Dugan)
Torschüsse: 31 – 19
Strafen: Krefeld 4 – Bietigheim 8
Zuschauer: 6805
Stimme zum Spiel
Thomas Popiesch
Natürlich erst einmal Gratulation zum Sieg an Bietigheim. Beide Mannschaften haben probiert, intensives Eishockey zu spielen. Wir sind nicht so gut rausgekommen, sind später aber besser reingekommen. Dass Bietigheim stark ist und eine hohe Qualität hat, hat, glaube ich, in den letzten Wochen und Monaten jeder mitbekommen. Auch im Powerplay haben sie ein wirklich gutes Tor geschossen. Wir haben die ersten Überzahlspiele nicht so gut gespielt, heute waren auch neue Formationen auf dem Eis. Im letzten Drittel haben wir die Überzahl gut gespielt und ein paar Möglichkeiten kreiert, aber hinten raus hat es heute eben nicht gereicht. Wir wollten uns darauf vorbereiten, in den nächsten Wochen diese Intensität aufs Eis zu bringen, und ich denke, dass wir ab dem zweiten Drittel wieder mit viel Intensität gespielt haben, eine hohe Laufbereitschaft und dann auch ein paar gute Plays hatten. Die ein oder andere Chance haben wir heute liegen lassen, aber das ist nicht so dramatisch. Das, was wir als Coaching Staff heute sehen wollten, haben wir gesehen. Deshalb gehen wir sehr optimistisch in die nächsten Wochen rein