Die Pinguine erwischten den besseren Start ins Spiel und waren im gesamten Abschnitt die überlegene Mannschaft. Im Vier-gegen-Vier konnten die Gäste aus der Seidenstadt den ersten Treffer der Partie erzielen. Carl Konze schob nach Vorlage von Mathew Santos und Max Newton aus kurzer Distanz ein (7.). Rosenheim mit insgesamt wenigen, dafür qualitativ guten Abschlüssen, aus den Birken konnte aber stark parieren.
Das Mitteldrittel begann holprig für die Pinguine. David Cerny erhielt 2 Minuten aufgrund eines Stockschlags, die Rosenheimer nutzten die Überzahl aus und erzielten durch C.J. Stretch prompt den Ausgleich (24.). Doch auch die Pinguine bewiesen, warum ihr Powerplay zu den besten der Liga gehört. Philip Gogulla brachte die Krefelder nach Zuspiel von Max Newton erneut in Führung (26.). Doch Rosenheim bewies Moral und konnte das Spiel binnen zweieinhalb Minuten auf den Kopf stellen. Erst erzielte Ville Järveläinen den Ausgleich (27.), kurz darauf brachte Lewis Zerter-Gossage den Tabellendritten in Front (29.). Doch die Pinguine ließen sich nicht aus der Ruhe bringen. Erik Buschmann erzielte kurz darauf den Ausgleichstreffer zum 3:3 (31).
Das Schlussdrittel war auf beiden Seiten durchwachsen, kein Team konnte wirklich zwingende Chancen kreieren. In der Overtime waren dann die Pinguine die zwingendere Mannschaft und konnten durch Mathew Santos, der seinen eigenen Abpraller über die Linie schob, den Sieg einfahren.
Mit dem Playoff-Ticket in der Tasche geht es für die Pinguine am kommenden Freitag nach Düsseldorf zum vierten Straßenbahnderby der Saison.
Zahlen zum Spiel
Starbulls Rosenheim – Krefeld Pinguine (0:1, 3:2, 0:0/ 0:1)
Tore:
0:1 (06:09) Konze (Santos, Newton), 1:1 (23:23) Strectch (Järveläinen, Adam), 1:2 (25:45) Gogulla (Newton), 2:2 (26:37) Järveläinen (Laub), 3:2 (28:43) Zerter-Gossage (Feser, Adam), 3:3 (30:48) Buschmann (Cerny), 3:4 (61:12) Santos (Vandane)
Torschüsse: 27 – 43
Strafen: Rosenheim 10 – Krefeld 16
Zuschauer: 4002