4:0-Auswärtssieg in Regensburg Von wegen Schaulaufen: Pinguine dominieren die Eisbären

Krefeld · Nach dem Gewinn der Hauptrundenmeisterschaft am vergangenen Wochenende fuhren die Krefeld Pinguine nicht mit Vollbesatzung an die Regen. Davis Vandane, Marcel Müller, Jon Matsumoto und Philip Gogulla traten die Reise nach Bayern nicht an.

Foto: samla.de

Nichtsdestotrotz dominierte die Mannschaft von Thomas Popiesch das Spiel in der ausverkauften Donau-Arena von der ersten Sekunde an. Der erste Treffer der Partie fiel dann auch recht früh. Max Newton spielte die Scheibe auf Mathew Santos, der zu Cerny weiterleiten wollte. Kurz vor Cerny prallte der Puck dann aber vom Schläger eines Verteidigers ins Tor (9.). Auch nach dem ersten Tor gab Krefeld weiter den Ton an. Alex Weiß gewann einen Zweikampf an der Bande und spielte auf Jan Nijenhuis, der allein auf Jonas Neffin zulief und eiskalt versenkte (19.).

Nachdem der erste Abschnitt mit 14:1-Torschüssen aus Sicht der Pinguine endete, verlief das Mitteldrittel nach einem ähnlichen Muster. Die Seidenstädter hatten die Partie vollkommen in der Hand. Kurz nach einem Lattentreffer von Zack Dybowski, war es dann der von der Bank eingelaufene Max Newton, der auf Zuspiel von Roope Mäkitalo auf 3:0 aus Sicht der Pinguine stellte (28.).

Mit 25:4 Torschüssen ging es dann ins Schlussdrittel. Doch auch der letzte Abschnitt verlief wie die ersten beiden. Zwar spielten die Eisbären mit sechs Schüssen ihr bestes offensives Drittel, dennoch waren es Gäste aus der Seidenstadt, die den einzigen Treffer der letzten 20 Minuten erzielten. In Unterzahl konnte Regensburg nicht klären, die Scheibe landete bei Mick Köhler, der ungestört vor dem Tor abschließen und für den 4:0-Endstand aus Sicht der Pinguine sorgen konnte (53.). Felix Bick hatte einen ruhigen Freitagabend, war in den entscheidenden Situationen aber zur Stelle und sicherte sich sein Shutout.

Krefeld reist also mit drei hochverdienten Punkten zurück an den Niederrhein. Am Sonntag trifft der Hauptrundenmeister im letzten Spiel der regulären Saison dann zu Hause auf die Bietigheim Steelers.

Zahlen zum Spiel

Eisbären Regensburg – Krefeld Pinguine 0:4 (0:2, 0:1, 0:1)

Tore: 0:1 (08:58) Santos (Newton), 0:2 (18:22) Nijenhuis (Weiß), 0:3 (27:05) Newton (Mäkitalo), 0:4 (52:39) Köhler

Torschüsse: 10 – 39

Strafen: Regensburg 10 – Krefeld 10

Zuschauer: 4712

Stimme zum Spiel

Thomas Popiesch

Ich bin sehr zufrieden. Die Mannschaft hat von der ersten Minute an unheimlich konzentriert gearbeitet. Das war heute eine geschlossene Mannschaftsleistung, egal ob im Forecheck oder in der neutralen Zone. Wenn es brenzlig wurde, hat unser Torhüter einen guten Job gemacht und die Special Teams haben gut funktioniert. Das war eine rundum sehr gute Leistung. Wir wollten heute die Intensität ins Spiel bringen, damit wir auf die Playoffs vorbereitet sind und den Rhythmus beibehalten. Wir haben heute einige Jungs draußen gelassen, aber die Spieler, die reingekommen sind, haben einen sehr guten Job gemacht, und deshalb sind wir mit dem Spiel heute sehr zufrieden