Insgesamt stehen nun 16 Bäume in Cortenstahl-Töpfen, acht Parklets und zwei Fahrradabstellanlagen auf der Lindenstraße.
Alle Stadtmöbel befinden sich im Eigentum der Stadt Krefeld und können beliebig ihren Standort wechseln. Im Stadtjubiläumsjahr war ein Teil des Mobiliars erstmals auf der Kölner Straße in Krefeld-Fischeln und anschließend auf dem Westwall eingesetzt worden. Im kommenden Frühjahr könnten die Möbel auf die Mariannenstraße umziehen.
„Wir simulieren damit eine deutliche Veränderung des öffentlichen Raums“, erklärt Kirsten Steffens, Leiterin der Abteilung Räumliche Entwicklung und Denkmalschutz. „Weniger Parkplätze, mehr Aufenthaltsqualität“. Als weitere Maßnahme ist eine „Vorbereitende Untersuchung“ der Lindenstraße beschlossen worden. Die Stadt prüft, ob der Bereich als Sanierungsgebiet festgelegt werden könnte. Ziel eines möglichen Sanierungsgebietes ist die Verbesserung der Wohn-, Lebens- und Arbeitsbedingungen im Quartier zum Wohl der Allgemeinheit. Zusätzlich hat das Smart City-Team der Stadt Krefeld nun auf der Lindenstraße eine umfassende Sensorik installiert. Diese misst die Verkehrsströme und auch Emissionen, wie etwa die Lautstärke. Die Daten sollen dabei helfen, die Nutzung der Lindenstraße besser zu verstehen und mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu gewährleisten.
„Die Lindenstraße ist eine Wohnstraße, die zurzeit durch parkende Autos und Durchgangsverkehr stark belastet ist. Durch den Einsatz moderner Technologien werden der Verkehrsfluss analysiert und so Daten für die optimierte Nutzung des öffentlichen Raums geliefert“, erklärt Michael Cronen vom Team Smart City der Stadt Krefeld. Auch die Sensoren befinden sich im Eigentum der Stadt Krefeld und sollen, ähnlich wie die Stadtmöbel immer wieder nach Bedarf ihren Standort wechseln. Weitere Informationen zur Perspektive der Lindenstraße gibt es auf der Webseite der Stadt Krefeld unter www.krefeld.de/handlungskonzept-vier-waelle