Hendrik Nauen, Ilja Vins, Katja Trigubko und Mia Droska vom Sportclub Krefeld konnten mit der deutschen Juniorennationalmannschaft die Silbermedaille in der gemischten Kategorie (Coed) mit nach Hause nehmen. Nach zwei starken Performances im Halbfinale am Mittwoch und im Finale am Donnerstag mussten sich die neuen Vize-Weltmeister nur den ausrichtenden USA geschlagen geben. Das Team wird von Trainer Antwan Lymore als Bundestrainer trainiert.
Überglücklich zeigte sich das deutsche Team bereits nach Tag eins. Nach einer mitreißenden Halbfinalperformance, die das State Farm Field House in Orlando zum Beben brachte, übernachtete das gemischte Team auf Rang 1. Vorausgegangen waren für die Sportler/innen zahlreiche Wochenendlehrgänge, Extratrainings und eine intensive Vorbereitungswoche in Orlando.
Nach dem erfolgreichen Auftritt der Junioren konnte die gemischte deutsche Nationalmannschaft (Coed) bei den ICU World Cheerleading Championships den dritten Platz holen. Mit dabei waren Erik Sackmann, Chayenne Leder, Rene Böhm und Giulia Natale vom Sportclub sowie der Krefelder Bundestrainer Roman Putrins. „Die Vorarbeit aus den letzten Jahren hat sich wirklich ausgezahlt. Wir sind überglücklich, nach 2022 wieder eine Medaille mit nach Deutschland zu bringen“, so Putrins. Vor ausverkauften Rängen war die Coed-Kategorie das Highlight des Meisterschaftstags.
Zum Schluss kam das Highlight für die Krefelder: Das Dolphins Smoed holte die Silbermedaille und sicherte sich damit den Vize-Weltmeistertitel. Für das Team ist es der bislang größte Erfolg – und das direkt bei der ersten Teilnahme auf internationaler Bühne. Das Team startete im Level-5 (Elite) beim International Cheerleading Cup, der offiziellen Club-Weltmeisterschaft des Weltverbandes. Nach einem soliden Auftritt im Halbfinale und der sicheren Qualifikation für das Finale ging das Team von Sarah Dressler, Roman Putrins und Sarah Braunholz mit Selbstvertrauen in den Finaltag. Vor lautstarker Unterstützung durch die anderen Dolphins-Teams und weiteren deutschen Fans zeigte das Team eine starke Leistung und musste sich am Ende lediglich dem Favoriten aus Thailand geschlagen geben.