Saisonstart Sparkassenstiftung spendet für den Schluff

Krefeld · Ab dem 1. Mai ist der Schluff, Krefelds „rollendes Denkmal“, wieder in voller Fahrt zu sehen. Passend zum Saisonstart freuen sich die Mitglieder des Schluff-Fördervereins über eine großzügige Spende der Sparkassenstiftung Krefeld. 25.000 Euro wurden jetzt an Guido Stilling, technischer Geschäftsführer vom „Schluff und historische Verkehrsmittel Krefeld e.V.“, übergeben.

Silvia Pfaar (Referentin Stiftungen der Sparkasse Krefeld), Guido Stilling (technischer Geschäftsführer „Schluff und historische Verkehrsmittel Krefeld e.V.), Sebastian Ditges (Sparkasse Krefeld) und Stefan Grunwald (Vorstandsvorsitzender Sparkasse Krefeld) bei der Scheckübergabe (v.l.).

Foto: SWK AG

„Ich freue mich sehr über die finanzielle Zuwendung der Sparkassenstiftung und bedanke mich im Namen des gesamten Vereins für die Unterstützung. Ein solch nostalgischer Zug wie der Schluff ist sehr kostenintensiv. Allein die letzte Hauptuntersuchung der Lok Graf Bismarck vor vier Jahren hat rund 800.000 Euro gekostet. Daher ist der Schluff zwingend auf Spenden angewiesen“, erklärt Guido Stilling. Die 25.000 Euro sind eben auch genau für diese Hauptuntersuchung gedacht und die dritte von insgesamt vier Tranchen über diesen Betrag, die die Sparkassenstiftung dem Verein bis 2027 zukommen lassen wird. „In Krefeld fahren wir beim Schluff gemeinsam im selben Zug, und die S-Kulturstiftung Krefeld sorgt dafür, dass ihm der Dampf nicht ausgeht, sodass die Lock in dieser Saison weiter Fahrt aufnehmen kann. Damit verbinden wir Tradition, Gemeinschaft und unser Engagement für Krefeld“, so Stefan Grunwald Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Krefeld. Die Stiftung verfügt durch eine jährliche Aufstockung des Stiftungskapitals mittlerweile über ein Vermögen von über 15 Mio. Euro und hat seit Bestehen mehr als 400 Projekte mit gut 7,3 Millionen Euro gefördert.

Dreimal täglich immer sonntags, um 11.10 Uhr, 14.10 Uhr und 16.50 Uhr, geht es in der Saison bis Ende September für den Schluff ab St. Tönis hinauf zum Hülser Berg. Knapp eine Stunde benötigt der Zug für die 13,5 Kilometer lange Strecke, Zustiegsmöglichkeiten bestehen am Nordbahnhof und in Hüls.

Karten für die regulären sonntäglichen Fahrten mit dem Schluff gibt es auch weiterhin beim Schaffner im Zug selbst zu kaufen. Der Schluff ist trotz seines fortgeschrittenen Alters aber auch digital. Und so können Tickets im Vorhinein auch online erworben werden im Ticketshop über die Internetseite schluff-krefeld.de. Das Ticket für Erwachsene kostet für Hin- und Rückfahrt 16 Euro, Kinder von 3-14 Jahren zahlen 9 Euro, jüngere Kinder fahren gratis.