Mit der Einführung des neuen VELYS-Systems von Johnson & Johnson ergänzt die Klinik ihre seit Jahren etablierte Robotik und unterstreicht ihren Anspruch, technologische Innovation, medizinische Exzellenz und Menschlichkeit auf höchstem Niveau zu verbinden.
Bereits seit rund 20 Jahren setzt die LVR-Klinik für Orthopädie erfolgreich auf Computernavigation im OP. Vor fünf Jahren folgte konsequent der nächste Schritt: der Einstieg in die robotisch unterstützte Gelenkersatzchirurgie. „Innovation ist für uns kein Selbstzweck“, betont Dr. Jochen Neßler, Ärztlicher Direktor und Chefarzt. „Wir prüfen neue Technologien sehr sorgfältig – und setzen sie nur dann ein, wenn sie unseren Patientinnen und Patienten einen echten Mehrwert bieten.“
Heute arbeitet das OP-Team mit gleich zwei hochmodernen robotischen Systemen: dem etablierten ROSA-System von Zimmer Biomet sowie dem VELYS von Johnson & Johnson, einem der neuesten robotischen Assistenzsysteme weltweit. Beide stammen von führenden Implantatherstellern und stehen für höchste Präzision bei der Implantation von Gelenkersatz.
Die robotische Technik minimiert Abweichungen, erhöht die Genauigkeit und unterstützt eine individuellere OP-Planung. Dennoch bleibt der Mensch der entscheidende Faktor. „Der Roboter macht Vorschläge – die Verantwortung trägt immer der Operateur“, so Dr. Neßler. „Jeder Mensch ist anatomisch einzigartig. Das perfekte Ergebnis entsteht nur im Zusammenspiel von Erfahrung, chirurgischem Können und intelligenter Technik.“
Auch zukünftige Entwicklungen, etwa im Bereich der Künstlichen Intelligenz, werden aufmerksam verfolgt. Ziel ist eine stetige inhaltliche und technische Weiterentwicklung – ohne den humanen Anspruch aus den Augen zu verlieren. Denn eines ist für die LVR-Klinik für Orthopädie klar: Fortschritt funktioniert nur mit Menschlichkeit.