Umfrage der DAK-Gesundheit Gute Vorsätze voll im Trend

Meerbusch · Eine aktuelle Umfrage der DAK-Gesundheit zeigt: Neujahrsvorsätze liegen bei jungen Menschen im Trend. Dabei steigt auch das Durchhaltevermögen.

Eine Umfrage der DAK-Gesundheit zeigt: Junge Menschen fassen gerne gute Vorsätze zum Jahreswechsel.

Foto: Astrid860/Getty Images

Die DAK-Gesundheit fragt seit 2011 jährlich nach den guten Vorsätzen für das kommende Jahr und deren Umsetzung. Für 2026 liegt mehr Zeit mit Familie und dem Freundeskreis zu verbringen an der Spitze der Vorhaben. 62 Prozent aller Befragten gaben dieses Ziel an. Auf den Plätzen zwei und drei landen die Wünsche, mit Stress besser umzugehen (61 Prozent) sowie sich mehr zu bewegen (57 Prozent).

Als im Vorfeld des Jahreswechsels voller Erwartungen auf das neue Jahr geblickt wurde und sich die Menschen gute Vorsätze fassten, waren es insbesondere die Jüngeren, die dies als Neustart für veränderte Verhaltensweisen verstanden haben. 63 Prozent der 14- bis 29-Jährigen haben sich für das neue Jahr Ziele gesetzt. So ist auffällig, dass bei der Befragung insbesondere die Jüngeren über alle Bereiche gute Vorsätze fassen. 71 Prozent der 14- bis 29-Jährigen möchten mehr Zeit mit Familie und Freunden verbringen, 68 Prozent Stress vermeiden und 67 Prozent sich mehr bewegen und Sport treiben. So sind es auch vornehmlich die Jüngeren, die weniger Zeit am Handy verbringen wollen. Die Hälfte der 14- bis 29-Jährigen nehmen sich das für das neue Jahr vor. Auch bei den 30- bis 44-Jährigen gibt es mit 48 Prozent einen Anstieg um sechs Prozentpunkte. Insgesamt ist der Wunsch nach Digital Detox beliebter denn je: Es wird mit 36 Prozent ein neuer Höchstwert erreicht.

Mit Abstand am häufigsten (67 Prozent) motiviert die Befragten ihr persönliches Empfinden, sich verstärkt um ihre Gesundheit zu kümmern. Hier geht die Zustimmung zum Vorjahr allerdings um acht Prozentpunkte zurück. Rückgänge sind auch beim Blick auf weitere Motivationsfelder zu sehen: Für 50 Prozent sind eine akute Erkrankung (Vorjahr: 60 Prozent) der Grund, gesünder zu leben. Ebenfalls die Hälfte der Befragten fassten einen Vorsatz auf ärztlichen Rat hin – im Vorjahr waren es noch 58 Prozent.

Zudem sind 39 Prozent motiviert, wenn Partnerin oder Partner den Anstoß dazu geben (Vorjahr 43 Prozent). Den Bereichen einer gesunden Lebensweise messen die Befragten weiterhin hohe Bedeutung zu, die Werte sind allerdings im Vergleich zum Vorjahr rückläufig. So ist der Wunsch nach weniger Stress auf Rang zwei der guten Vorsätze (61 Prozent), geht trotz hoher Beliebtheit jedoch um sieben Prozentpunkte zurück. Das Vorhaben nach mehr Bewegung wird bei leichtem Rückgang um vier Prozentpunkte am dritthäufigsten genannt (57 Prozent).

Für das laufende Jahr haben sich vier von zehn Befragten (41 Prozent) etwas vorgenommen. Das ist im Vergleich zu den Vorjahren ein weiterhin hoher Wert (plus einen Prozentpunkt gegenüber dem Vorjahr). Besonders beliebt sind gute Vorsätze – neben den bereits erwähnten jungen Meschen – bei Frauen (43 Prozent).

Erfreulich: Knapp zwei Drittel der Befragten (63 Prozent) gelang es, die gesteckten Ziele aus dem Vorjahr länger als drei Monate durchzuhalten, im Jahr zuvor waren es noch 61 Prozent. Das ist der höchste Wert seit Beginn dieser Befragung vor 15 Jahren.