Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gehört zu den häufigsten und zugleich unterschätzten Volkskrankheiten. Atemnot, Husten und eingeschränkte Belastbarkeit prägen den Alltag vieler Betroffener. Doch die Erkrankung muss nicht zwangsläufig den Rückzug aus einem aktiven Leben bedeuten.
„COPD ist eine komplexe Erkrankung, die weit über die Lunge hinausgeht. Umso wichtiger ist es, Betroffene ganzheitlich zu unterstützen“, erklärt der DAAB. Neben medizinischen Aspekten spielen auch Bewegung, Ernährung, psychische Gesundheit und der Umgang mit Belastungen im Alltag eine zentrale Rolle.
Mit dem Projekt „Gut leben mit COPD“ hat sich der DAAB gezielt diesem Krankheitsbild angenommen und bündelt vielfältige Informationen und Hilfsangebote. Ziel ist es, Betroffene und Angehörige praxisnah zu unterstützen und ihnen Wege aufzuzeigen, wie sie aktiv mit der Erkrankung umgehen können.
Dazu bietet der DAAB eine breite Palette an Formaten: von verständlich aufbereiteten Online-Informationen über interaktive Webinare und Expertenvorträge bis hin zu Podcasts und alltagsnahen Tipps. Ergänzt wird das Angebot durch Erfahrungsberichte von Betroffenen, die Mut machen und zeigen, wie ein gutes Leben mit COPD gelingen kann.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Stärkung der Eigenkompetenz. Betroffene sollen befähigt werden, ihre Erkrankung besser zu verstehen, Symptome frühzeitig zu erkennen und gemeinsam mit ihren behandelnden Ärztinnen und Ärzten fundierte Entscheidungen zu treffen.
„Unser Ziel ist es, Menschen mit COPD nicht allein zu lassen, sondern sie aktiv zu begleiten“, so der DAAB. Ein gutes Leben mit COPD sei möglich – mit dem richtigen Wissen, Unterstützung und einem individuellen Umgang mit der Erkrankung.
Am Mittwoch, 13. Mai, von 17 bis 18 Uhr, veranstaltet der DAAB ein kostenfreies Onlineseminar für Menschen mit Atemwegserkrankungen und ihre Angehörigen: „Was wirklich hilft bei der COPD“. Prof. Dr. Marc Spielmanns, Internist und Pneumologe aus der Schweiz, gibt einen Überblick über die wichtigsten Medikamente, ihre Wirkungen und Nebenwirkungen sowie ergänzende, nicht-medikamentöse Behandlungsmöglichkeiten.
Anmeldung unter www.daab.de/termine/online-seminare.