Rückenschmerzen, Gelenkbeschwerden oder anhaltende Schmerzen ohne klare Ursache – für viele Menschen sind Schmerzen ständiger Begleiter im Alltag. Oft werden Bewegungen vermieden, Belastungen reduziert und Aktivitäten eingeschränkt. Was zunächst als Schutzreaktion beginnt, kann allerdings langfristig die Lebensqualität beeinträchtigen. Doch Schmerz ist kein Zustand, den man einfach hinnehmen muss. Gerade chronische Schmerzen entstehen häufig durch ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren und erfordern daher ein ganzheitliches Behandlungskonzept. Wo moderne Schmerztherapie heute ansetzt und warum ein ganzheitlicher Blick so entscheidend ist, erklärt Tilmann E. Lewan, Chefarzt der Klinik für Konservative Orthopädie und Schmerztherapie, beim Fachvortrag am 6. Mai um 17 Uhr im St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank, Hauptstraße 74-76.
Im Mittelpunkt steht die sogenannte multimodale Schmerztherapie. Sie verbindet medizinische Behandlung, Bewegungstherapie und psychologische Unterstützung in einem abgestimmten Gesamtkonzept. Ziel ist es, Schmerzen nicht nur zu lindern, sondern auch die zugrunde liegenden Zusammenhänge besser zu verstehen und den Umgang damit nachhaltig zu verändern. „Viele Betroffene haben bereits einen langen Weg hinter sich und verschiedene Behandlungen ausprobiert. Die multimodale Schmerztherapie berücksichtigt neben physischen auch psychologische Aspekte und betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit“, so Chefarzt Lewan.
Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten, die mehr über Ursachen, Zusammenhänge und moderne Behandlungsmöglichkeiten bei chronischen Schmerzen erfahren möchten. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Chefarzt ins Gespräch zu kommen.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten – telefonisch unter 02150/917 0 oder per E-Mail an [email protected]