Ein Leben mit Schmerzen – für viele Menschen ist dies Alltag. Laut der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. leiden bundesweit rund 12 Millionen Menschen unter langanhaltenden, chronischen Schmerzen. Die Ursachen sind vielfältig – Erkrankungen, Gelenkverschleiß, Fehlhaltungen, aber auch Stress gehören dazu.
Bei chronischen Schmerzpatienten spielen psychosoziale Aspekte in der Diagnostik und Therapie eine wichtige Rolle. Über den Zusammenhang von Stress und Schmerzen spricht am Mittwoch, 22. April, um 18 Uhr, Sarah Koppel, Psychologin der Konservativen Orthopädie und Speziellen Schmerztherapie im St. Irmgardis- Krankenhaus Süchteln.
Sie erläutert, was genau chronische Schmerzen sind und welchen Einfluss die individuelle Stressbewältigung auf dauerhafte Schmerzen haben kann. Wie reagieren Körper und Psyche auf Stress? Wann wird Stress zum Risiko für unsere Gesundheit? Und was ist der Unterschied zwischen einer akuten und chronischen Stressreaktion? Diese und weitere Fragen stehen im Fokus des Vortrags. Zudem wird anhand von zwei Fallbeispielen erklärt, wie Betroffene durch die richtige Strategie chronische Schmerzen reduzieren können. Dabei wird auch über konkrete Therapiemöglichkeiten, wie etwa die multimodale Schmerztherapie, gesprochen.
Der kostenfreie Infoabend findet in der Kapelle des St. Irmgardis-Krankenhauses Süchteln (Tönisvorster Str. 26) statt. Eine Anmeldung ist erforderlich – telefonisch unter 02162 / 899-0 oder per E-Mail an [email protected].