Es beginnt oft unscheinbar: steife Finger am Morgen, Schmerzen in den Gelenken, die nicht mehr verschwinden wollen, oder eine anhaltende Erschöpfung, für die es scheinbar keinen Grund gibt. Viele Betroffene ordnen diese ersten Signale lange nicht ein – und verlieren wertvolle Zeit.
„Rheuma ist keine einzelne Erkrankung, sondern ein Sammelbegriff für eine Vielzahl unterschiedlicher Krankheitsbilder“, erklärt Dr. Martin Kleefisch, Oberarzt der Klinik für Innere Medizin und Rheumatologie.
Wie sich Rheuma bemerkbar macht, welche Formen es gibt und warum eine frühzeitige Diagnose entscheidend ist, steht im Mittelpunkt eines Fachvortrages am Mittwoch, 20. Mai, um 17 Uhr im St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank. Dr. Martin Kleefisch gibt einen verständlichen Überblick – von den ersten Symptomen über moderne Diagnoseverfahren bis hin zu heutigen Therapieansätzen. Dabei wird deutlich: Rheuma ist heute in vielen Fällen gut behandelbar. Ziel ist es, Entzündungen früh zu stoppen, Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität der Betroffenen langfristig zu erhalten.
Neben medizinischen Hintergründen geht es auch um die Frage, wie Betroffene ihren Alltag aktiv mitgestalten können – denn Bewegung, Lebensstil, gesunde Ernährung und ein gutes Krankheitsverständnis spielen eine zentrale Rolle im Umgang mit rheumatischen Erkrankungen.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu stellen und mit dem Experten ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die mehr über rheumatische Erkrankungen erfahren oder erste Symptome besser einordnen möchten.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Da die Plätze begrenzt sind, wird um Anmeldung gebeten – telefonisch unter 02150/917 109 oder per E-Mail an [email protected]