„Mit Herrn Dr. Strunk gewinnen wir eine erfahrene und fachlich breit aufgestellte Führungspersönlichkeit, die sowohl für Kontinuität in der Versorgung als auch für eine gezielte Weiterentwicklung der Abteilung steht“, so Klinik-Geschäftsführerin Maria Henk.
PD Dr. Strunk verfügt über eine langjährige und vielseitige Erfahrung in der Neurologie. Zu seinen Stationen zählen Alfried Krupp Krankenhaus in Essen, das Universitätsklinikum Münster, das Universitätsklinikum Marburg sowie zuletzt das Asklepios Klinikum Schwalmstadt, wo er als Chefarzt der Klinik für Neurologie den Ausbau stationärer und ambulanter Versorgungsangebote vorangetrieben hat.
Seine klinischen Schwerpunkte liegen insbesondere in der Schlaganfallmedizin, einschließlich seltener Schlaganfallursachen, der Neuroimmunologie sowie in der Behandlung neurodegenerativer Erkrankungen. Neben seiner klinischen Tätigkeit ist PD Dr. Strunk wissenschaftlich sehr aktiv. Er habilitierte im Fach Neurologie mit dem Schwerpunkt „Seltene Schlaganfallursachen“ und verfügt über eine Vielzahl an internationalen Publikationen. Ergänzend absolvierte er einen MBA im Bereich Management in der Medizin.
Mit seiner neuen Aufgabe verbindet der 41-Jährige das Ziel, die neurologische Versorgung in Kempen zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Ein besonderer Fokus soll auf der modernen Schlaganfallversorgung, der neurologischen Frührehabilitation sowie der Behandlung neurodegenerativer und entzündlicher Erkrankungen des Nervensystems liegen. Darüber hinaus sind der Ausbau ambulanter und teilstationärer Strukturen sowie die Stärkung innovativer diagnostischer und therapeutischer Verfahren geplant. Auch Digitalisierung, personalisierte Medizin und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit sollen weiter vorangetrieben werden.
In seiner Führungsphilosophie setzt der neue Chefarzt auf Transparenz, Wertschätzung und eine enge Zusammenarbeit im Team. Offene Kommunikation, Vertrauen und die Förderung von Mitarbeitenden sieht er als zentrale Elemente für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung. Zu Letzterer zählt er auch Empathie, eine verständliche Aufklärung und eine individuelle Begleitung. „Ich habe das Hospital zum Heiligen Geist als sehr offenes und engagiertes Haus mit einer ausgesprochen kollegialen Atmosphäre kennengelernt. Diese Grundlage bietet beste Voraussetzungen, um die neurologische Abteilung gemeinsam mit dem Team erfolgreich weiterzuentwickeln“, erklärt PD Dr. Strunk.