polis Convention auf dem Areal Böhler Die Zukunft urbaner Räume

Büderich · Mit 18 aktuellen Projekten aus Stadtentwicklung, Gewerbe und Flächenentwicklung hat sich der Rhein-Kreis Neuss auf der polis Convention auf dem Areal Böhler in Meerbusch-Büderich präsentiert.

Landrätin Katharina Reinhold mit der Delegation aus dem Rhein-Kreis Neuss bei der polis Convention.

Foto: Standort Niederrhein GmbH/Myriam Topel

Gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen und der Wirtschaftsförderung impuls.RheinKreisNeuss war der Kreis erneut Teil des Gemeinschaftsstands der Standort Niederrhein GmbH. Im Fokus des diesjährigen Messeauftritts standen konkrete Umsetzungsstrategien für Projekte unter veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie die wachsende Bedeutung integrierter Planung. Die polis Convention setzte in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt „polis tomorrow“ gezielt Impulse für sektorübergreifende Ansätze – von Energie und Netzen bis hin zur nachhaltigen Flächen- und Raumentwicklung.

Landrätin Katharina Reinhold zieht ein positives Fazit: „Die polis Convention hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig der direkte Austausch für die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden ist. Gerade in herausfordernden Zeiten geht es darum, Projekte gemeinsam voranzubringen, neue Partnerschaften zu knüpfen und innovative Lösungen zu entwickeln – insbesondere in den Bereichen Infrastruktur und nachhaltige Flächenentwicklung.“

Das präsentierte Projektportfolio verdeutlicht die Bandbreite der Entwicklungen im Kreisgebiet. Dazu zählen unter anderem der Innovationscampus Dormagen als Zukunftsstandort für Wirtschaft und Forschung, das Digital- und Innovationsquartier Kraftwerk Frimmersdorf als Schlüsselprojekt im Strukturwandel, das Neue Hammfeld und NEULAND Neuss als bedeutende urbane Entwicklungsräume, die Ressourcenschutzsiedlung Otzenrath-Süd als Beispiel für nachhaltige Quartiersentwicklung sowie die perspektivische Siedlungsentwicklung rund um die Bahnschleife Rommerskirchen mit direkter Schienenpersonennahverkehr-Anbindung.

Ergänzt wird das Portfolio durch weitere Projekte wie das Zukunftsquartier Jüchen-West, das Gewerbegebiet Kaarst-Ost oder die Baulandentwicklung Kalverdonk. Neben der Präsentation der Projekte stand insbesondere der persönliche Austausch mit Investoren, Projektentwicklern und Fachpublikum im Mittelpunkt. Der Gemeinschaftsstand bot erneut eine zentrale Plattform für Vernetzung und Kooperation.