Eichenprozessionsspinner Schädlinge werden frühzeitig bekämpft

Meerbusch · Bevor die Raupen des Eichenprozessionsspinners in den Monaten Juni bis August erneut in Scharen auftreten, werden die Schädlinge nun wieder frühzeitig bekämpft.

Können eine Gefahr für Mensch und Tier darstellen: die Raupen des Eichenprozessionsspinners.

Foto: Pixabay

Um die Ausbreitung der Raupen zu verhindern, besprüht ein von der Stadt beauftragtes Fachunternehmen ab Mittwoch, 22. April, rund 1 050 Eichen im Stadtgebiet mit einem auf biologischer Basis aufgebauten, für den Menschen ungefährlichen Bekämpfungsmittel. Insgesamt werden die Arbeiten rund zwei Wochen dauern.

Eingesetzt wird das Mittel ausschließlich in öffentlichen Bereichen wie Schulhöfen, Parkanlagen, Friedhöfen, Forstflächen, an Spielplätzen oder Straßen. Arbeiten werden die Schädlingsbekämpfer unter anderem an der Eichenallee Am Eisenbrand – dort beginnt die Maßnahme auch – und im Park des „Meerbades“ in Büderich, am Park-und-Ride-Platz Haus Meer, an den eichengesäumten Wegen zum Meerbusch-Gymnasium in Strümp und am Sportplatz an der Nierster Straße in Lank.

„Wir wollen sicherstellen, dass die Population spürbar eingedämmt wird. Deshalb greifen wir auch in diesem Jahr wieder frühzeitig ein“, so Anna Hardenberg, Bereichsleiterin der Stadtverwaltung für Grünflächen, Friedhöfe und den Bauhof. Grund zur Besorgnis bestehe nicht. Auf Initiative des Umweltministeriums NRW haben die Kommunen im Lande inzwischen ein einheitliches Vorgehen abgestimmt.

Im Meerbuscher Stadtgebiet wird zur Behandlung ein biologisch abbaubares Mittel auf Basis des Bakteriums „Bacillus thuringiensis“ eingesetzt. Die Ausbringung erfolgt mithilfe einer Sprühkanone auf einem Pickup-Fahrzeug.