Dies entspreche einer deutlichen Zunahme wandernder Amphibien im Vergleich zu den Vorjahren, teilt die Stadt Kempen mit. Zwischen Mitte Februar und Mitte April waren die Freiwilligen an insgesamt vier Standorten im Stadtgebiet täglich im Einsatz. Jeweils morgens und abends kontrollierten sie die Schutzzäune und Schranken, sammelten die Tiere ein und trugen sie sicher über die Straßen. Statistisch dominierten an allen Standorten die Molche, gefolgt von Erdkröten. Sorge bereitet den Experten jedoch der Bestand der Frösche, der im Laufe der vergangenen Jahre stark abgenommen hat.
„Das außerordentliche Engagement der Ehrenamtlichen hat maßgeblich dazu beigetragen, so viele Tiere zu retten und damit aktiv zum lokalen Artenschutz beizutragen“, erklären das Referat für Umwelt und Klimaschutz der Stadt Kempen und der NABU Kempen in einer gemeinsamen Stellungnahme.
Ein wesentlicher Pfeiler der Aktion war zudem die Arbeit des städtischen Baubetriebshofes. Die Mitarbeiter sorgten für den fachgerechten Auf- und Abbau der Schutzzäune, das Aufstellen der Warnbeschilderung sowie die Installation der Schranken, um die Wanderkorridore für die Tiere zu sichern.
Die Stadt Kempen und der NABU danken allen Beteiligten herzlich für ihren Einsatz. Wer die Aktion in der kommenden Saison unterstützen und selbst aktiv im Artenschutz mitwirken möchte, kann sich jederzeit für Informationen an das Umweltreferat der Stadt Kempen wenden.