Neue wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Ernährungsgewohnheiten einen Einfluss auf Entzündungsprozesse im Darm haben können. Insbesondere stark verarbeitete Lebensmittel (Ultra-Processed Foods, UPF) stehen zunehmend im Verdacht, entzündliche Mechanismen zu begünstigen. Gleichzeitig weisen Studien darauf hin, dass bestimmte Nahrungsbestandteile die Darmgesundheit stabilisieren können. Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) umfassen verschiedene Krankheitsbilder, zu denen im Wesentlichen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa zählen. Mehr als 400.000 Menschen sind in Deutschland davon betroffen.
Welche Bedeutung die neuen Erkenntnisse zur Ernährung für Menschen mit CED haben und welche praktischen Konsequenzen sich daraus für den Alltag ergeben, ist ein zentrales Thema des Aktionstages gegen chronisch entzündliche Darmerkrankungen am 19. Mai. Darüber hinaus stehen aktuelle Entwicklungen der medikamentösen Therapie im Mittelpunkt, denn das Spektrum an verfügbaren Wirkstoffen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erweitert.
Die Zentralveranstaltung bildet ein Webinar, das am Mittwoch, 13. Mai, von 18 bis 20 Uhr stattfindet und Einflüsse der Ernährung sowie Therapiestrategien behandelt. Interessierte können kostenlos und ohne Anmeldung am Live-Stream mit Live-Chat teilnehmen: https://streamedup-events.com/ced2026.
Der Aktionstag CED ist zugleich Auftakt einer bundesweiten Informationskampagne, die bis zum Jahresende zahlreiche Veranstaltungen und Angebote umfasst. Weitere Informationen unter www.gastro-liga.de.