Schmerzen beim Treppensteigen, Gehen oder Schuhebinden können alltägliche Bewegungen zur Herausforderung machen, wenn das Hüftgelenk betroffen ist. Häufig liegt die Ursache in einer fortgeschrittenen Hüftgelenksarthrose. Wenn konservative Therapien wie Physiotherapie oder Schmerzbehandlung keine ausreichende Linderung mehr bringen, kann ein künstliches Hüftgelenk neue Lebensqualität ermöglichen. Am Mittwoch, 25. Februar, informiert Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Tim Claßen im St. Elisabeth-Hospital Meerbusch-Lank, Hauptstraße 74-76, über moderne Operationsverfahren und individuelle Implantatlösungen. Der Vortrag „Die künstliche Hüfte“ beginnt um 17 Uhr im Veranstaltungsraum (Untergeschoss) des Krankenhauses und richtet sich an alle Interessierten, die mehr über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Hüftgelenksarthrose erfahren möchten.
Der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Endoprothetik erläutert, wann ein Gelenkersatz sinnvoll ist, und gibt Einblicke in die Vor- und Nachbehandlung – von der sorgfältigen OP-Vorbereitung bis zur gezielten Rehabilitation. „Die Implantation einer künstlichen Hüfte gehört heute zu den erfolgreichsten Eingriffen der Orthopädie“, erklärt Dr. Claßen, der sich erst kürzlich über die erneute Rezertifizierung des St. Elisabeth-Hospitals zum Endoprothetik-Zentrum freuen durfte. „Unser Ziel ist es, den Patientinnen und Patienten wieder ein schmerzfreies, aktives Leben zu ermöglichen – mit Beweglichkeit, Sicherheit und Lebensfreude.“
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit dem Chefarzt ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten – telefonisch unter 02150/917 0 oder per E-Mail an veranstaltungen@rrz-meerbusch.de