Rheumatische Erkrankungen sind vielfältig – einige betreffen nicht nur die Gelenke, sondern den gesamten Körper. Zu diesen Krankheitsbildern zählen die sogenannten Kollagenosen. Dabei handelt es sich um entzündliche Autoimmunerkrankungen des Bindegewebes, die unter anderem Haut, Gefäße und innere Organe betreffen können und häufig mit sehr unterschiedlichen Symptomen einhergehen.
Unter dem Titel „Könnte es eine Kollagenose sein? Wenn Rheuma unter die Haut geht“ informiert Frau Dr. med. Stefanie Freudenberg am 24. Februar um 17 Uhr im Rahmen der Fachvortragsreihe des St. Elisabeth-Hospitals Meerbusch-Lank über mögliche Anzeichen, diagnostische Wege und moderne Therapieansätze. Ziel der Veranstaltung ist es, medizinische Zusammenhänge verständlich zu erklären und Betroffenen sowie Interessierten Orientierung im Umgang mit komplexen rheumatologischen Erkrankungen zu geben.
Kollagenosen zeigen sich häufig durch unspezifische Beschwerden wie Hautveränderungen, Müdigkeit, Gelenk- oder Muskelschmerzen. Da die Erkrankungen unterschiedliche Organsysteme betreffen können, ist eine frühzeitige Abklärung besonders wichtig.
In ihrem Vortrag wird Dr. Freudenberg daher auch darauf eingehen, wann eine rheumatologische Untersuchung sinnvoll sein kann und welche interdisziplinären Behandlungsansätze Betroffenen heute zur Verfügung stehen.
Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit der Referentin ins Gespräch zu kommen.