Saisonstart bei den Neersener Festspielen „Pocahontas“ feiert heute Premiere

Willich · Am heutigen Sonntag, 14. Juni, feiern die Festspiele Neersen traditionell mit dem Kinderstück ihre erste Premiere. Um 11 Uhr präsentieren sie das Kinderstück „Pocahontas“ auf der Freilichtbühne vor dem Schloss Neersen.

Im Dschungel „steppt der Bär“ – bei Pocahontas wird gesungen und getanzt.

Foto: Kellys Grammatikou

Wo bitte geht’s nach Amerika? Am besten mit dem Schiff! Auf diese spannende Reise können sich große und kleine Abenteurer ab heute bei den Festspielen Neersen begeben. Hier wird heute das Kinderstück „Pocahontas“ präsentiert, das dann insgesamt noch fünfmal bis zum 26. Juli aufgeführt wird.

Die Inszenierung von „Pocahontas“ orientiert sich ganz an der Disney-Verfilmung. Dabei begibt sich „im Jahre des Herrn 1607“ ein Schiff unter britischer Flagge auf dem Seeweg nach Amerika. Kapitän des Schiffes ist der mutige John Smith (Mathias Kopetzki). Das Ziel der britischen Siedler der Virginia Company: An der Küste von Virginia die Siedlung Jamestown gründen.

Doch die geplante Reise steckt voller Überraschungen, denn an Bord des Schiffes hat sich auch Smiths Sohn John Smith Jr., kurz Johnny (Sebastian Teichner), geschmuggelt. Während der Kapitän hehre Ziele verfolgt, geht es den beiden Mitreisenden Linda Black (Floriane Eichhorn) als Gouverneurin von Virgina und ihrem „Sidekick“ Randy Raffles (Janina Eliana Heyderhoff) nur um das Gold und um Macht.

In Amerika angekommen, durchforsten die Briten mit Degen und Musketen bewaffnet den Dschungel und hüten sich vor „den Wilden“. Gemeint ist damit der Stamm der „Powhatan“. Ihr Medizinmann Kokoum (Hans-Jürgen Helsig) hingegen warnt den Häuptling Powhatan (Kay Szacknys) vor den „anderen Wilden“ – also den Briten.

Und so kommt es, wie es kommen muss: Das Chaos und Verwirrspiel nimmt seinen Lauf und könnte böse enden, wären da nicht Pocahontas (Theresia Giselle Ramsey) und Johnny, die sich durch Zufall beim Klettern auf Bäumen getroffen haben. Beide stellen schnell fest: So verschieden sind sie gar nicht – und mit Verständnis, Freundschaft und Liebe kann man nicht nur Ozeane, sondern auch jegliche Missverständnisse überwinden. Dass es im Laufe des Stückes noch echte Kämpfe mit dem Florett gibt, der Käpt‘n am Marterpfahl fast zu Tode kommt, und wie Pocahontas den britischen König vor einem bösen Komplott rettet, das soll natürlich nicht verraten werden.