Zu den Sommerferienbaustellen zählen viele kleinere Maßnahmen. So lässt das Gebäudemanagement etwa Bodenbeläge austauschen oder Wände streichen. Auch WC-Trennwände werden erneuert und Elektroverteilungen ausgetauscht, wie in den Ferien an der Evangelischen Grundschule Pahlkestraße. Umbauarbeiten an den Küchen der Annaschule in Windberg, der Gemeinschaftsgrundschule Beckrath und der Förderschule Dahlener Straße tragen dazu bei, die Schulkinder in der Ganztagsbetreuung zu verpflegen.
Auch bei größer angelegten Bau- und Sanierungsprojekten werden einzelne Arbeitsschritte gezielt in die Ferienwochen gelegt.
An der Erich-Kästner-Grundschule, Dohler Straße 12, wird die laufende Modernisierung und Erweiterung fortgesetzt. Im ersten Obergeschoss entstehen zusätzliche Klassenräume. Sie sollen bis zum Ende der Sommerferien fertiggestellt werden. Mit dem Ausbau sichert die Schule ihre künftige Dreizügigkeit. Auch die nächste Phase der Brandschutzsanierung startet mit neuen Decken, Beleuchtungsanlagen, Rauchschutztüren und Innentüren im zweiten OG.
An der Gemeinschaftshauptschule Kirschhecke wird während der Sommerferien ein barrierefreies WC eingerichtet. Dafür wird ein Teil eines Lagerraums abgetrennt. Zusätzlich entsteht eine neue Türöffnung.
Am Schulzentrum Rheindahlen sollen die seit einiger Zeit laufenden Arbeiten an den WCs im Rahmen der Bibliothek-Sanierung abgeschlossen werden. Der alte Kautschukboden wird durch Fliesen ersetzt, eine Rasterdecke eingebaut, die Beleuchtung modernisiert und die Sanitärinstallationen erneuert. Auch auf dem Außengelände des Schulzentrums werden die WC-Anlagen entkernt und modernisiert. Dabei wird auch die Verrohrung komplett erneuert. Im nächsten Schuljahr sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.
Bereits entkernt und schadstofffrei ist das Jungen-WC der Schule im Burbongert, das sich derzeit wieder im Aufbau befindet. Voraussichtlich ab Oktober kann das WC wieder genutzt werden.
An der Gesamtschule Espenstraße haben die Arbeiten zur Abdichtung der Sporthalle begonnen. Dafür wird das Gebäude rundum bis zu einer Tiefe von etwa 1,20 Metern freigelegt. Oberflächenbeläge werden aufgenommen, das Erdreich ausgetauscht und die Keller- und Sockelwände neu abgedichtet. Anschließend werden die Außenanlagen wiederhergestellt und neu bepflanzt. In der Sporthalle laufen Innenarbeiten. Für acht Wochen wird ein Gerüst aufgebaut. Es folgen Putz-, Maler- und Trockenbauarbeiten. Ab Ende September werden die Prallwandbekleidungen und der neue Sportboden eingebaut sowie die Tribüne aufgebaut. Danach wird das Sportinventar wieder montiert.
An der Herman-van-Veen-Schule sind ähnliche Arbeiten zur Sanierung und Abdichtung einer Sporthalle vorgesehen. Hier sind aufgrund der Hanglage zusätzliche Sicherungen erforderlich. Eine neue Rigolenanlage soll künftig das Regenwasser aufnehmen. Im Innern wurden bereits Böden zurückgebaut. Die Arbeiten im Außenbereich starten im September.
An der Gesamtschule Volksgartenstraße finden Arbeiten an drei neuen Stahlaußenfluchttreppen statt. Dafür werden Durchbrüche hergestellt und neue Türen eingebaut. Im Anschluss werden die neuen Treppen an der Außenseite des Gebäudes montiert. Sie sichern künftig den zweiten Rettungsweg. Danach können die Gerüsttreppentürme abgebaut werden.
Im Schulzentrum Rheindahlen laufen Arbeiten an den naturwissenschaftlichen Räumen, in denen sich infolge des Starkregenereignisses im September Schimmel gebildet hatte. Damit nach den Sommerferien der Fachunterricht wieder vor Ort stattfinden kann, wird der Gebäudeteil teilentkernt und gereinigt sowie der Oberboden abgedichtet. Mittelfristig soll eine grundhafte Sanierung erfolgen.
Endspurt heißt es für die Arbeiten am Interimsgebäude der neuen siebten Gesamtschule an der Breite Straße. Hier werden noch Malerarbeiten durchgeführt, letzte Fußleisten angeklebt und die Elektroverkabelung fertiggestellt. Parallel dazu ist die Möblierung des neuen Gebäudes angelaufen. Auch die Unterrichtstechnik wird in den Ferien eingebaut, sodass dem Schulstart am 2. September nichts im Wege steht.