Viele junge Menschen stehen nach dem Schulabschluss vor einer entscheidenden Frage: Was kommt als Nächstes? Ausbildung, Studium oder doch erst einmal eine Pause? Wer sich noch nicht sicher ist oder einfach Zeit sinnvoll nutzen und dabei etwas für Umwelt und Gesellschaft tun möchte, für den ist das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) eine spannende Option. Beim FÖJ engagieren sich junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren, orientieren sich beruflich und sammeln neue Erfahrungen. Einsatzstellen sind beispielsweise Biologische Stationen, Botanische Gärten, Grünflächenämter oder Umweltbildungseinrichtungen. In Mönchengladbach sind noch Plätze beim Lenßenhof frei. Weitere freie Stellen im ganzen Rheinland und das Bewerbungsportal gibt es unter www.lvr.de/foej .
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) organisiert das FÖJ und die begleitenden mehrtägigen Bildungsseminare. Hier setzen sich die Freiwilligen mit ökologischen, sozialen und gesellschaftlichen Fragen auseinander und tauschen sich mit anderen jungen Menschen aus. „Ein FÖJ ist für alle jungen Menschen offen – unabhängig vom Schulabschluss oder davon, ob jemand mit einer Behinderung lebt. Entscheidend sind nicht perfekte Lebensläufe, sondern Neugier, Engagement und der Wunsch, etwas zu bewegen. Gerade in einer Zeit, die viele junge Menschen als unsicher und von Krisen geprägt erleben, kann ein FÖJ die Erfahrung vermitteln: Ich kann selbst etwas bewirken. Wer sich für Natur, Umwelt und Gemeinschaft einsetzt, erlebt Selbstwirksamkeit, sammelt wichtige Erfahrungen fürs Leben und entdeckt oft ganz neue Perspektiven für die eigene Zukunft“, sagt Scarlett Werner-Akyel, Teamleiterin in der FÖJ-Zentralstelle beim LVR.
Das FÖJ beginnt am 1. August 2026. Freiwillige erhalten ein monatliches Taschengeld, eine Verpflegungspauschale und gegebenenfalls einen Mietzuschuss.
Gefördert wird das FÖJ vom Bund, dem Land NRW und dem LVR. Weitere Informationen gibt es unter www.lvr.de/foej oder 0221/80 96 319.