Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur siebten Gesamtschule ist getan: Das städtische Gebäudemanagement hat am Donnerstag, 2. Juli, den Bauantrag für das Großvorhaben eingereicht. Wenn die Baugenehmigung erteilt wird und der Rat voraussichtlich im Oktober den Ausführungsbeschluss fasst, ist der Weg für den Bau eines dauerhaften Schulgebäudes auf dem ehemaligen Sportplatz an der Breite Straße frei. Den Schulbetrieb nimmt die neue Gesamtschule aber schon im September nach den Ferien auf. Ab dann werden die ersten vier Klassen der Jahrgangsstufe 5 in einem Interimsgebäude unterrichtet.
Der Gebäudekomplex wird in zwei Bauabschnitten errichtet. Zunächst entstehen die Sporthalle und die ersten Schulgebäude auf dem freien, westlichen Grundstücksteil. Um möglichst früh mit den anspruchsvollen Arbeiten für die Baugrube und die Tiefengründung zu beginnen, leitet das Gebäudemanagement dafür bereits diese Woche das Vergabeverfahren ein. Sobald der Rat die Bauausführung beschließt, können der Auftrag erteilt und das Projekt gestartet werden. Voraussichtlich 2029 kann nach heutiger Planung der erste Bauabschnitt fertiggestellt und das Gebäude genutzt werden. Anschließend folgt der zweite Abschnitt im östlichen Grundstücksbereich, auf dem derzeit das Interim steht.
Mit einem Investitionsvolumen von rund 130 Millionen Euro (für beide Bauabschnitte und das Interim) ist die siebte Gesamtschule an der Breite Straße eines der größten Bauprojekte der Stadt. Mit rund 13 000 m² Nutzfläche wird die Schule später Platz für sechs Klassen pro Jahrgangsstufe und für insgesamt 1 200 Schülerinnen und Schüler bieten.