Mitte des Monats soll die Konstruktion unter Vollsperrung der Straße fertiggestellt werden. Sobald die Brücke freigegeben ist, können auf Höhe der August-Oster-Straße die vielbefahrene Verkehrsachse und das benachbarte Gleisbett wieder sicher überquert werden. Auch die Bushaltestelle „Theodor-Heuss-Straße“ wird anschließend wieder in beide Richtungen angefahren.
Die neue Straßenquerung wird als Gerüstbrücke errichtet und erhält, so wie der massive Vorgängerbau, drei Treppentürme. Damit ist der Zugang sowohl von beiden Seiten der Theodor-Heuss-Straße als auch von der Johannesstraße möglich. Die Brücke überspannt Straße und Bahngleise gleichermaßen. Im Bereich der Johannesstraße wird bereits seit Mittwoch ein Gerüst gestellt, um hier den Treppenturm und eine Stütze errichten zu können. Im Bereich der August-Oster-Straße sind zeitgleich Arbeiten am Fundament für die dortige Stütze gestartet.
Verkehrsbeeinträchtigungen und Umleitungen Um auch im Bereich zwischen Straße und Bahngleisen die Arbeiten aufnehmen zu können und einen Teil des späteren Überbaus vor Ort vorzumontieren, muss ab Mittwoch, 3. Juni, morgens eine Spur je Fahrtrichtung eingezogen werden. Ortskundige sollten den Bereich weiträumig umfahren. Voraussichtlich von Freitag, 12. Juni, 18 Uhr bis einschließlich Sonntag, 14. Juni, 22 Uhr, wird die Theodor-Heuss-Straße ganz gesperrt, damit der Überbau errichtet werden kann. Auch in der Johannesstraße kommt es auf Höhe des Treppenturms zur Vollsperrung, denn der Brückenteil über die Bahngleise wird dann ebenfalls eingehoben. Er wird vollständig im Werk vormontiert. Wenn alles reibungslos läuft, kann die Brücke wenige Tage später für den Fußgängerverkehr freigegeben werden.
Die Verkehrseinschränkungen auf der Theodor-Heuss-Straße betreffen den Bereich zwischen Hofstraße und Fliethstraße. Umleitungen für die Zeit der Vollsperrung werden ausgeschildert und führen über die Rheydter Straße beziehungsweise über die Erzbergerstraße. Im Bereich der Johannesstraße muss der betroffene Straßenabschnitt über die Alleestraße, Oststraße und Volksgartenstraße umfahren werden.
Die Behelfsbrücke ersetzt das bisherige, massive Bauwerk aus dem Jahr 1972, dass wegen beeinträchtigter Tragfähigkeit abgerissen werden musste. Da die nächsten Querungsmöglichkeiten mehrere hunderte Meter entfernt liegen, ist die Brücke wichtig für die Sicherheit von Fußgängern, deshalb wird nun die Behelfsbrücke errichtet, die allerdings nicht barrierefrei hergestellt werden kann. Mittelfristig soll eine dauerhafte und barriererfreie Querungsmöglichkeit entstehen.