Acht Autoren haben in 16 Artikeln Oedter Heimatgeschichte zusammengetragen, gedruckt auf 187 Seiten in Farbe und auf Hochglanzpapier. Im Jahre 2025 stand besonders die 855-Jahr-Feier Oedts im Mittelpunkt. Hierüber berichten Karl Willmen und Alfred Knorr auf 29 Seiten mit einem Blick in die Gründungsgeschichte des Burgdorfes und mit einer Fotocollage von der Feier zum Ortsjubiläum.
Ebenfalls sehr ausführlich stellt Paul Wolters seine Familiengeschichte vor, die seit dem 18. Jahrhundert Oedt geprägt hat. Die Wolterssche Familienchronik wurde von Lydia Scholz aufgeschrieben. Wo Neues entsteht, muss oft Altes weichen. So berichtet Ortrun Hindemith über die lebendige Geschichte des Wohn- und Geschäftshauses an der Hochstraße 22-24, das der Oedter Ortskernsanierung weichen muss. Auch die Evangelische Gemeinde wird ihr Kirchengebäude in den nächsten Jahren aufgeben müssen, darüber berichtet Alfred Knorr.
2025 galt es ein kirchliches Doppeljubiläum zu feiern: Die St. Heinrichskirche in Mülhausen sowie die Abtei Mariendonk im Niederfeld sind vor 125 Jahren errichtet worden. Wichtige Dokumente dazu lieferte das Klosterarchiv bzw. stammen aus der Privatsammlung von Heinrich Lennackers. Ein weiterer Artikel geht auf das 75-jährige Bestehen der Straßengemeinschaft Mülhausen-Süd ein.
Ferdi Gielen erzählt aus einer Zeit, als es in Oedt weder Handy noch Smartphone gab, und Karl Willmen erklärt die Bedeutung der „Üdsche Jaas“ für das Gänsedorf Oedt. Über das Treffen der Freunde des dreiräderigen Kabinenrollers Messerschmitt und eine gemeinsame Fahrt bis zum Nordkap berichtet Achim Lüdecke, der selbst ein solches historisches Rollermobil besitzt.
Jedes Jahr nimmt sich Edeltraud Spee einen heimischen Vogel und eine heimische Pflanze vor und beschreibt dieses Mal den Buntspecht sowie die Kamille. Irmgard Jeffré stellt im Burg-Uda-Quiz den Kindern einige Fragen zu der Burg, die dem Ort den Namen gab. Erhältlich ist das Üdsche Heimatblättsche (8 Euro) unter www.heimatverein-oedt.de .